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Die Zukunft von 007 Daniel Craig hat genug von James Bond


Daniel Craig hat James Bond weinen lassen und ihn zum härtesten Kerl der 007-Geschichte gemacht. Doch nach dem dritten Film soll Schluss sein.

Nie war James Bond so weich und hart zugleich wie in den Filmen mit Daniel Craig in der Rolle des Hyper-Agenten im Dienste Ihrer Majestät. Doch hat der Brite nun verlauten lassen, dass sein dritter Bond auch sein letzter sein soll.

"Die Bond-Rolle hat mein Leben verändert. Aber ich hoffe, dass ich sie nach dem dritten Film an einen Jüngeren und Besseren abgeben kann", sagte der 43-Jährige im Interview mit der Zeitschrift "TV Movie".

Zu sehr Jack Bauer

2006 hatte Craig in "Casino Royale" Pierce Brosnan als Bond abgelöst. Und der neue Bond war nicht nur erstmals blond, sondern besaß auch mehr die Dreckigkeit eines Jack Bauer als die traditionelle Gentleman-Attitüde. Dafür setzte es reichlich Kritikerschelte. Die beiderseitige Eingewöhnungsphase schien 2008 mit "Ein Quantum Trost" abgeschlossen.

Bald stand die Zukunft der erfolgreichen Agentfilmreihe wegen finanzieller Probleme des Studios allerdings in den Sternen. Erst 2011 waren die Geldfragen geklärt, und im November sollen die Dreharbeiten zum 23. Bond beginnen. Als Starttermin ist November 2012 vorgesehen.

Ein Film für M?

Einer der Gründe für seinen Abschiedswunsch sei die Schinderei, um als harter Knochen topfit zu sein, so Craig weiter. "Ich bereite mich seit einem Jahr auf den Film vor. Im Augenblick trainiere ich sechs Tage in der Woche. Und ich hasse es."

Abhilfe hat bereits Schauspielkollegin Helen Mirren angeboten. Die findet, dass Bonds Geheimdienst-Chefin M - mit der wunderbaren Judi Dench besetzt - ein eigenes Spin-Off verdiene. "Das wäre cool", zitiert "Cinema" Oscar-Gewinnerin Mirren. "Ein Film nur über M, das wäre grandios."

sal

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