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Dschungel-Theater: Daniel kapituliert im Aal-Bottich

Erst umkurvten Goldfische seinen Kopf, dann schwammen Aale vor seiner Taucherbrille vorbei, doch Daniel Küblböck blieb hart - erst als große Wasserspinnen in den Bottich geschliddert kamen, zog er die Reißleine

Erst umkurvten Goldfische seinen Kopf, dann schwammen Aale vor seiner Taucherbrille vorbei, doch Daniel Küblböck blieb hart - er stellte sich dem "Terror-Aquarium" in RTLs neustem PR-Gag Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!". Als dann allerdings große Wasserspinnen in den Bottich geschliddert kamen, zog der selbsternannte Sänger erst die Reißleine und anschließend den Kopf aus dem Wasserbecken. Schade für die neun Promis im Dschungel-Camp - die müssen sich nun von Reis und Bohnen ernähren.

Was halten Sie von der RTL-Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!"

Die dritte Prüfung war zu viel für Daniel

Daniel Küblböck, "Superstar" und Kandidat der RTL- Show "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!", hat seine dritte Mutprobe nicht bestanden. Im australischen Dschungel musste der 18-Jährige seinen Kopf in ein "Terror-Aquarium" stecken, wie der Sender am Montag aus Australien berichtete. Nach und nach wurden in das Wasserbecken verschiedene Wassertiere eingelassen: Zunächst Goldfische, später Aale, dann Wasserspinnen - daraufhin brach Küblböck das Spiel ab.

RTL übertrug die Sendung am Montag um 23 Uhr. Die Zuschauer der Show können telefonisch abstimmen, wer von den verbliebenen neun von ursprünglich zehn "Stars" sich in jeder Ausgabe den so genannten "Bushtrucker-Trials", den Mutproben, stellen soll. Bislang erwischte es seit Beginn der Reihe einmal den Sänger Costa Cordalis, drei Mal hintereinander jedoch schon Küblböck.

Schlechte Stimmung im Dschungel-Camp

Das nervt die nach Öffentlichkeit gierenden Stars und Sternchen, die sich auf das "Abenteuer" (RTL) eingelassen haben. Natürlich haben sie Mitleid mit dem ewig plärrenden Daniel, immerhin musste der auch schon mit widerlichen Insekten in die Kiste steigen - für ein paar Minuten im Rampenlicht würde allerdings das halbe Camp ähnliches ertragen. In der Not, frisst der Teufel eben auch Kakerlaken. Wie maulte doch die ebenfalls im Dschungel inhaftierte Lisa Fitz: "Immer nur der Daniel. Was für eine langweilige Sendung!".

Lästern gehört zum Geschäft

Wer sich nicht in einer "Dschungel-Prüfung" beweisen darf, wird schnell übellaunig. Caroline Beil lästerte sichtlich genervt mit Ex-Hochspringer Carlo Thränhardt über die restliche Urwald-Crew und Lisa Fitz beschwerte sich in ihrer Rolle als "Teamleiterin des Tages" über die mangelnde Toiletten-Hygiene der Gruppe "Es hat jemand ins Camp geschissen". Auch Stars sind eben nur Menschen...

Der Weg zum Ruhm und zu einem höheren Marktwert versüßt den Mitspielern die Strapazen. "Man kann das Ganze natürlich zynisch und menschenverachtend finden", schrieb "Die Welt". "Aber es zeigt auch, dass für den Weg zum Ruhm manchem kein Preis zu hoch ist." Dass die Kandidaten im Dschungel eigentlich gar keinen Gefahren ausgesetzt sind, weil das Gelände von der Produktionsfirma kontrolliert werde, meint die "Süddeutsche Zeitung": "Die Gefahr, erheblichen Schaden zu nehmen, ist so groß, wie in Venedig von der U-Bahn überrollt zu werden."

dpa, Jochen Knecht / DPA