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Ex-DSDS-Star: Darum ließ die Familie Daniel Küblböck nicht für tot erklären

Vor einem Jahr verschwand Daniel Küblböck von der AIDAluna. Doch noch immer haben ihn seine Angehörigen nicht für tot erklären lassen. Das ist der Grund.

Daniel Küblböck

Daniel Küblböck

DPA

Seit einem Jahr gibt es von ihm keine Spur. Daniel Küblböck sprang am 9. September 2018 von Bord der AIDAluna. Das Kreuzfahrtschiff befand sich zu der Zeit auf dem Meer vor der Küste Neufundlands. Die Wassertemperatur betrug lediglich 10,5 Grad. Zu kalt, um darin lange zu überleben. Eine intensive Suche, an der sich vier Schiffe, ein Flugzeug und ein Helikopter beteiligten, brachte ebenfalls keinen Erfolg. Der in der ersten DSDS-Staffel bekannt gewordene Künstler blieb verschwunden. 

Normalerweise wird ein auf einer Seereise Verschollener nach sechs Monaten für tot erklärt. Im Fall von Daniel Küblböck wäre das am 9. März gewesen. Doch die Angehörigen haben diesen Schritt bislang nicht vollzogen. "Wir haben die Hoffnung nicht aufgegeben", sagte Stiefmutter Marianne Küblböck der "Bild"-Zeitung. "Wir hoffen immer noch auf ein Wunder. Wir lassen ihn auch nicht für tot erklären. Wir haben auch keinen Grund dafür."

Fans trauern um Daniel Küblböck

Am ersten Jahrestag des Verschwindens habe sie eine Kerze für ihren Stiefsohn angezündet und an ihn gedacht, so die 52-Jährige. An den 9. September vergangenen Jahres hat sie schlimme Erinnerungen. Doch sie wolle nun nach vorn blicken. "Ich versuche jetzt, das Beste daraus zu machen. Ich bin zwar nur die Stiefmutter, aber er ist genauso mein Sohn. Er ist meine Familie."

Während die Familie also die Hoffnung noch nicht restlos aufgegeben hat, haben sich viele seiner Fans mit dem Tod abgefunden. Zum Jahrestag schalteten sie eine rührende Traueranzeige in der "Süddeutschen Zeitung" - in Gedenken an ihr Idol.

Quelle: "Bild.de"

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Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.

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