HOME

Auftritt im US-TV: Endlich: Kate Winslet bringt das "Titanic"-Ende in Ordnung

Vor 20 Jahren erschien der Blockbuster "Titanic" und machte die Hauptdarsteller Kate Winslet und Leonardo DiCaprio zu Stars. Fans des Liebesfilm diskutieren bis heute über ein mögliches alternatives Ende - jetzt hat Kate Winslet die Sache selbst in die Hand genommen.

Kate Winslet

Hier ist Platz für zwei: Kate Winslet spielt ein alternatives "Titanic"-Ende nach

Gemeinsam schaffen sie es, in letzter Sekunde vom sinkenden Schiff zu springen, dann treiben sie im eiskalten Meer: 1997 fieberten Menschen weltweit mit dem Liebespaar Rose und Jack mit. James Camerons Blockbuster "Titanic" lief im Kino, dauerte drei Stunden - und hatte kein Happy End. Trotzdem oder genau deshalb spielte der Liebesfilm über eine Milliarde Dollar ein. Das ist jetzt 20 Jahre her, und noch immer beschäftigt die Fans vor allem eine Frage: Hätte man Jack nicht doch retten können? Nun hat Hauptdarstellerin Kate Winslet sich dazu geäußert.

In der der "Late Show" von US-Moderator Stephen Colbert beantwortete die Schauspielerin eine Reihe von Fragen zu "Titanic". So verriet sie unter anderem, dass für die Rolle des Jack zunächst Matthew McConaughey im Gespräch war. "Ich habe mit ihm vorgesprochen, ist das nicht lustig? Es war fantastisch, aber einfach ganz anders", so die 42-Jährige. Bekanntlich ging die Hauptrolle damals an , der damit endgültig zum Teenieschwarm wurde.

Kate Winslet beweist, dass auf der Tür locker zwei Platz hatten

Das dramatische Ende des Films sah so aus: Winslet und DiCaprio schwimmen als Rose und Jack im Meer, neben ihnen Leichen und Trümmerteile der gesunkenen Titanic. Mit letzter Kraft schleppt sich Rose auf eine Holztür, die im Wasser treibt. Doch Jack bleibt im Wasser, hält sich lediglich an ihrer Hand fest - und erfriert schließlich. "Du hast ihm doch versprochen, niemals loszulassen!", sprach Colbert Winslet auf die Szene an. "Ich hab gelogen. Ich hab meine Hände hoch genommen und ihn losgelassen", sagte Winslet lachend und fügte unter dem Jubel des Publikums hinzu: "Aber er hätte auch stärker versuchen müssen, mit auf diese Tür zu klettern."

Um endgültig zu beweisen, dass Jacks Rettung möglich gewesen wäre, spielten Winslet und Colbert das Ende kurzerhand auf dem Schreibtisch nach. "Komm hoch Liebling, hier passen auch zwei drauf!", rief Winslet und hievte den Moderator zu sich. Damit hat sie zahlreichen "Titanic"-Fans den Seelenfrieden gegeben.


sst
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo