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Kult-Serie: Die "Enterprise" fliegt zum letzten Mal

Ein schwerer Schlag für alle Trekker: Die Serie "Star Trek: Enterprise" wird eingestellt. Am 13. Mai soll die letzte Folge in den USA ausgestrahlt werden.

Von Carsten Heidböhmer

Gerüchte gab es schon seit längerem, jetzt ist es amtlich: Nach nur vier Staffeln wird "Star Trek: Enterprise" eingestellt. Die Science-Fiction-Serie ist zeitlich noch vor der klassischen "Enterpreis"-Crew aus den 60er Jahren angesiedelt. Die letzte Folge wird am 13. Mai in den USA ausgestrahlt. Dies gaben der Senderverbund UPN und "Paramount Network Television" gemeinsam bekannt. Vermutlich noch in diesem Jahr wird die vierte und letzte Staffel auch in Deutschland auf Sat1 anlaufen.

Damit kommt das seit bald 40 Jahren bestehende Star-Trek-Universum an ein vorläufiges Ende. Die Serie "Raumschiff Enterprise" legte mit Captain Kirk und Mr. Spock von 1966 bis 1969 den Grundstein für die weltweite Popularität. Unter der Führung von Captain Jean-Luc Picard gewann die "Next Generation" zwischen 1987 bis 1994 viele neue Fans hinzu.

Die folgenden Serien "Deep Space Nine" und "Star Trek: Voyager" konnten den Quotenerfolg von "Next Generation" nicht mehr wiederholen. Die vierte Staffel von "Star Trek: Enterprise" schalteten in den USA zuletzt nur noch rund drei Millionen Zuschauer ein - zu wenig, angesichts von Produktionskosten von 1,5 bis zwei Millionen Dollar Produktionskosten pro Folge.

"Das ist eine rein wirtschaftliche Entscheidung, die da getroffen wurde", nimmt es Daniel Raebiger, Chefredakteur der Fanpage Treknews.de, denn auch nicht zu schwer. Er kann der Absetzung der Serie durchaus positive Seiten abgewinnen. Er sieht die "Chance für einen Neuanfang". Allerdings frühestens in fünf Jahren. Die Macher sollten erst einmal eine lange "kreative Pause" einlegen.

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