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"Lammbock": Sieben Fakten über die Kifferkomödie und ihre Fortsetzung

Nach 16 Jahren kommt mit "Lommbock" die Fortsetzung des Kifferfilms "Lammbock" in die Kinos. Wir verraten, warum es so lange gedauert hat - und was Mehmet Scholl damals zu dem Film gesagt hat.

"Lommbock"

Stefan (Lucas Gregorowicz) möchte in Dubai heiraten und kehrt in die Heimat zurück, um seine Geburtsurkunde zu holen. Doch dann trifft er Kai (Moritz Bleibtreu), der inzwischen einen Asia-Lieferdienst namens "Lommbock" betreibt.

1. Produzent Sönke Wortmann stieß vor 16 Jahren nur durch Zufall auf die Vorlage zu "Lammbock". Eigentlich wollte er einen zweiten Teil von "Kleine Haie" drehen und suchte einen geeigneten Autor - dabei stieß er auf das Drehbuch des damals unbekannten Christian Zübert. Der erfolgreiche Regisseur Wortmann ("Der bewegte Mann", "Das Superweib") war davon so begeistert, dass er beschloss, das Projekt umzusetzen.

2. Allerdings verzichtete Wortmann darauf, die Regie zu übernehmen und überredete den völlig unerfahrenen Zübert, sein Drehbuch selbst zu verfilmen. "Eine meiner besten beruflichen Entscheidungen", sagt Wortmann heute zu der Personalie. "Der Film ist so authentisch, unverdorben und frisch - das hätte ich so nicht hinbekommen. Zübert schrieb später die Drehbücher zu "Vollidiot", "Neue Vahr Süd" oder "Dampfnudelblues" und führte bei mehreren Filmen Regie.

3. Dass es 16 Jahre gedauert hat, ehe die Fortsetzung des Kultfilms in die Kinos kommt hat seinen Grund: Sönke Wortmann ist kein Freund von Sequels und wollte sich deshalb zehn Jahre Zeit lassen. Da Autor und Regisseur Christian Zübert besonders akkurat ist, hat es eben noch ein paar Jahre länger gedauert: "Weil das für ihn so ein wichtiger Film war, hat er lange Zeit Hemmungen gehabt, sich ans Drehbuch zu setzen", sagt Wortmann dem stern.

4. Die Schauspieler Moritz Bleibtreu und Lucas Gregorowicz haben sich bei den Dreharbeiten zu "Lammbock" kennengelernt - und sind seither gute Freunde. Die beiden haben später zusammen Filme wie "Solino", "Chiko" und "Soul Kitchen" gedreht. "Wir haben immer Kontakt gehabt und wussten, was der andere macht", sagte Gregorowicz kürzlich.

5. Laut Sönke Wortmann waren es die beiden Schauspieler, die am stärksten auf eine Fortsetzung von "Lammbock" gedrängt haben: "Die wollten es mehr als alle anderen."

6. Der Titel des Films beruht auf einer Anekdote aus dem Freundeskreis des Regisseurs: "In Würzburg gab es einen Pizza-Express, der stark frequentiert war und 'Lambo' hieß. Ein Freund von mir konnte den Namen nicht mehr richtig aussprechen, wenn er stoned war, sagte dann immer: 'Lammbock'", verriet Christian Zübert damals.

7. Mehmet Scholl, der in "Lammbock" mehrfach erwähnt wird, hat den Film damals im Kino gesehen: "Ich bin immer mehr in meinem Sitz versunken. Rein wegen der Dialoge. Dann ging's ja drum, dass ich so ein Riesenteil hätte und meine Freundin saß daneben und hat gesagt, das ist ja glatt gelogen", sagte der Fußballer im Radio.

Trailer: So witzig wird die Fortsetzung vom Kultfilm "Lammbock"


Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.