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Großaufnahme: 15 Dinge, die Sie über Noomi Rapace wissen müssen

Als Punk-Hackerin Lisbeth Salander wurde Noomi Rapace weltberühmt. Auch sonst geht sie in ihren Rollen gerne an die Grenzen. 15 Fakten über die schwedische Schauspielerin.

Noomi Rapace

Noomi Rapace im Februar 2017 bei den Bafta Awards in London.

•Ihr neuer Film ist der Science-Fiction-Thriller "What Happened to Monday?". Noomi Rapace spielt sieben identische Schwestern, die auf der völlig übervölkerten Erde und der deshalb verordneten radikalen Ein-Kind-Politik um ihr Leben bangen müssen. 

•Noomi Rapace kam am 28. Dezember 1979 im schwedischen Hudiksvall zu Welt, ihre Mutter ist die Schauspielerin Nina Norén, ihr 2007 verstorbener Vater der spanische Flamencosänger Rogelio Durán. Nach der Trennung der Eltern, da war sie fünf Jahre alt, zog sie mit ihrer Mutter und ihrem Stiefvater nach Flúoir, Island um.

•Im Alter von sieben Jahren spielte sie eine kleine Rolle in dem isländischen Film "Der Schatten des Raben" - ihre Leidenschaft für die Schauspielerei war geweckt.

•Mit 15 zog sie zu Hause aus, ging nach Stockholm und gab wenig später ihr TV-Debüt in der Serie "Tre kroner":


•Von 1998 bis 1999 studierte sie Schauspiel an der Skara Skolscen und mauserte sich zu einer respektierten Theaterdarstellerin.

•Ihren großen Durchbruch hatte sie dann 2009 als Punk-Hackerin Lisbeth Salander in der Millennium-Trilogie "Verblendung", "Verdammnis" und "Vergebung" nach den Krimis von Stieg Larsson. Sie wurde für zahlreiche Preise nominiert. 2011 spielte Rooney Mara die Rolle in David Finchers US-Remake des ersten Teils.

•Von 2001 bis 2011 war sie mit ihrem schwedischen Schauspielkollegen Ola Norell verheiratet, der Noomis Nachnamen, französisch für Raubvogel, annahm. Ihr gemeinsamer Sohn heißt Lev und ist 14 Jahre alt.

•2012 wirkte sie in dem von Luc Besson inszenierten Video des Rolling-Stones-Songs "Doom and Gloom" mit:


•Zwei Jahre später drehte der argentinische Künstler und Designer Aitor Throup den Kurzfilm "A Portrait of Noomi Rapace" mit ihr:


•Und stand für das Kasabian-Video "eez-eh" vor der Kamera:


•Zusammen mit anderen schwedischen Schauspielerin unterstütze sie schwedische Organisation Ecpat, die härtere Strafen für Kindesmissbrauch fordert:


•2017 drehte sie mit Michael Fassbender nach "Prometheus" einen kurzen Prolog zu Ridley Scotts Fortsetzung "Alien: Covenant", in der sie aber nicht mitwirkte:


•Das sagt sie:
"Ich nehme meine Filmcharaktere höchst persönlich. Ganz oder gar nicht. Sich durch seine Rollen zu schummeln, das geht bei mir nicht. Und meiner Eitelkeit gebe ich auch nicht nach."

•Das sagen andere:
"Rapace kann Dinge mit einer Leichtigkeit an- und ausschalten, die die meisten Leute zugleich beeindrucken und Angst einjagen." ("Telegraph")

Noomi Rapace für Einsteiger:

„Daisy Diamond“ (2007)
„Verblendung“ (2009)
„Verdammnis“ (2009)
„Vergebung“ (2009)
„Bessere Zeiten“ (2010)
„Prometheus“ (2012)
„The Drop“ (2014)