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Kinofilm "The King's Speech" Genehmigung von Queens Gnaden


Der oscarnomminierte Monarchie-Epos "The King's Speech" rührt nicht nur die Briten und Kritiker - sondern auch die Tochter des Protagonisten, Queen Elizabeth II. Der Film erzählt vom Kampf George VI. gegen seinen Sprachfehler.

Das oscarnominierte Monarchie-Epos "The King's Speech" hat vor der Veröffentlichung grünes Licht von Königin Elizabeth II. erhalten. Die Queen habe den Film mit Colin Firth in der Rolle ihres Vaters George VI. gesehen und ihr Okay gegeben, berichtete die BBC am Samstag unter Berufung auf Drehbuchautor David Seidler. Sie habe den Streifen sogar "bewegend" gefunden. Dies sei die "ultimative Ehre" gewesen, sagte Seidler dem britischen Sender.

Der Film, der am 17. Februar in die deutschen Kinos kommt, wird in Großbritannien groß gefeiert. Er zeigt mit viel Pathos, wie der scheue und stotternde König George VI. gegen seinen Sprachfehler ankämpft und ihn mit Hilfe eines skurrilen Sprachtherapeuten besiegt. Im Krieg gegen Hitler-Deutschland werden die Reden Georges schließlich zum Rückhalt für die Nation. Im Film ist Elizabeth II. als kleines Mädchen zu sehen.

Seidler sagte der BBC, er habe das Thema schon vor 30 Jahren aufgreifen wollen. Damals habe jedoch die Witwe von George VI., die "Queen Mum", ihr Veto eingelegt. Sie habe ihn gebeten, den Film noch nicht zu machen, die Erinnerungen seien noch zu schmerzhaft, sagte der 73-jährige Autor.

"Und nun, da der Film geschrieben und mit viel Liebe gemacht wurde, und mit Respekt und mit Bewunderung, ist die Tatsache, dass Ihre Majestät dies erkannt hat, unglaublich befriedigend", sagte Seidler. "The King's Speech" ist für zwölf Oscars nominiert, darunter für das beste Drehbuch und für den besten Hauptdarsteller.

DPA/mm DPA

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