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Stern Logo Academy Awards - Die Oscar-Verleihung

Oscars: Und die meisten Nominierungen gehen an: "The King's Speech"

Haushoher Favorit im Rennen um einen Oscar ist der Film "The King's Speech", der zwölf Mal nominiert wurde. Der Facebook-Film "The Social Network" dagegen hat weniger Nominierungen erhalten als erwartet. Bei der Oscar-Verleihung am 27. Februar dürfen sich auch zwei deutsche Filmemacher Hoffnungen machen.

Die erste Hürde im Rennen um den Oscar ist geschafft - die Nominierungen wurden bekannt gegeben. Absoluter Favorit in diesem Jahr ist das britische Königsdrama "The King's Speech". Insgesamt zwölf Mal wurde der Film des Regisseurs Tom Hooper über die Sprechtherapie des stotternden Königs George VI. für die begehrte Trophäe nominiert, die am 27. Februar verliehen wird. Der Western "True Grit" von Joel und Ethan Coen kam auf zehn Nominierungen. Der Film rund um Facebook-Gründer Mark Zuckerberg, "The Social Network", und der Science-Fiction-Streifen "Inception" wurde achtmal nominiert.

In der wichtigsten Preiskategorie des besten Films des Jahres muss sich "The King's Speech" gegen neun Mitbewerber durchsetzen: Für einen Oscar nominiert sind sind neben den Mitfavoriten "True Grit", "The Social Network" und "Inception" noch das Ballett-Drama "The Black Swan", der Boxer-Film "The Fighter", der Lesben-Familienfilm "The Kids Are All Right", das Sozialdrama "Winter's Bone", der Kinderfilm "Toy Story 3" und den Abenteuerstreifen "127 Hours".

Die zahlreichen Nominierungen für "The King's Speech" kamen für viele Branchenbeobachter überraschend. Eigentlich hatte "The Social Network" als großer Oscar-Favorit gegolten. Bei der Verleihung des Filmpreises Golden Globe am vorvergangenen Wochenende hatte der Facebook-Film mit vier Preisen geglänzt, während "The King's Speech" mit nur einer Auszeichnung enttäuschend abschnitt.

Die Oscar-Nominierungen für den besten fremdsprachigen Film gingen in diesem Jahr nach Mexiko, Griechenland, Dänemark, Kanada und Algerien. Anders als in den Vorjahren wurde kein deutschsprachiger Film für den Preis gesetzt. Der mehrfach mit dem Oscar ausgezeichnete deutsche Filmkomponist Hans Zimmer ist aber für seinen Soundtrack zu dem Film "Inception" für einen Oscar nominiert.

Colin Firth und Natalie Portman nominiert

Großer Favorit auf die begehrte Auszeichnung in der Kategorie "Bester Hauptdarsteller" ist Colin Firth, der gerade einen Golden Globe für seine Rolle in "The King's Speech" erhalten hat. Doch die Konkurrenz ist hart: Auf Nominierungsliste stehen außerdem Javier Bardem ("Biutiful"), Jeff Bridges ("True Grit" - der Eröffnungsfilm der diesjährigen Berlinale), Jesse Eisenberg ("The Social Network") und James Franco ("127 Hours").

Natalie Portman, die für ihre Rolle in "The Black Swan" ebenfalls einen Golden Globe bekommen hat, ist die große Favoritin in der Kategorie "Beste Hauptdarstellerin". Neben ihr sind Annette Benning ("The Kids Are All Right"), Nicole Kidman ("Rabbit Hole"), Jennifer Lawrence ("Winter's Bone"), Michelle Williams ("Blue Valentine").

Deutsche Oscar-Hoffnung

Gleich zwei deutsche Filmemacher können sich Hoffnungen auf einen Oscar in der Kategorie "animierter Kurzfilm" machen. Die beiden deutschen Regisseure Max Lang und Jakob Schuh schafften es mit der britischen Trickfilmproduktion "The Gruffalo" ("Der Grüffelo") auf die Liste der fünf Zeichentrick-Anwärter. Mit im Rennen sind die Kurzfilme "Day & Night" aus der kalifornischen Trickfilmschmiede Pixar, "Let's Pollute", "The Lost Thing" und "Madagascar, carnet de Voyage".

Verbringen Sie die Oscar-Nacht mit uns!

Sie sind ein Fan der Oscar-Verleihung? Dann verbringen Sie vom 27. auf 28. Februar die Nacht mit stern.de! Wir halten Sie die ganze Nacht auf dem Laufenden, unsere Kinoexpertin Sophie Albers wird das Geschehen auf dem roten Teppich und bei der Verleihung kommentieren - und Sie können auf der Facebook-Seite von stern.de mit uns diskutieren.

ukl/AFP/DPA / DPA