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Oscar-Nominierung für Wim Wenders Ein Denkmal für Pina Bausch

Mit "Pina" schuf Regisseur Wim Wenders eine Hommage an eine einmalige Künstlerin. Das Kunstwerk in 3D könnte jetzt auf besondere Art und Weise geehrt werden - mit einem Academy Award.

Regisseur Wim Wenders und sein Team sind stolz auf die Oscar-Nominierung für ihren Film "Pina".

"Zum zweiten Mal nach "Buena Vista Social Club" jetzt die Chance zu haben, als Nominierter in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" im Rennen um die Oscars teilnehmen zu können, ist eine tolle Sache, zumal wir damit der erste 3D Film sind, dem diese Ehre zuteil wird", erklärte Wenders am Dienstag über seine Agentur.

"Wir wollten mit unserer Reise in das wunderbare Reich der großen deutschen Choreografin Pina Bausch dieser einmaligen Frau und Pionierin des zeitgenössischen Tanzes ein Denkmal setzen." Der weltweite Erfolg beim Publikum und nun die Oscar-Nominierung seien eine fantastische Belohnung und Anerkennung dieser gemeinsamen Arbeit, sagte Wenders. "Die Tänzer und Mitarbeiter des Tanztheaters Wuppertal Pina Bausch sind, zusammen mit der Neuen Road Movies, stolz auf diese Auszeichnung.

"Pina"-Produzent Gian-Piero Ringel zeigte sich überglücklich: "Unfassbar! Ich freue mich riesig." Die Nominierung ehre nicht nur Wenders, sondern auch Pina Bausch und ihre Tänzer. "Das ist ein riesiges Kompliment und damit Lohn für die Arbeit und die herausragende Leistung aller, die an "Pina" mitgewirkt haben", erklärte Ringel. "Jetzt wünsche ich uns, dass wir den Oscar auch nach Hause bringen."

hw/DPA/AFP DPA

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