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Großaufnahme: 15 Dinge, die Sie über Scarlett Johansson wissen müssen

Mit neun Jahren drehte Scarlett Johansson ihren ersten Film, mit 18 Jahren war sie "Lost in Translation" und ein Weltstar. Aktuell schießt sie sich als Cyborg durch die Manga-Verfilmung "Ghost in the Shell". 15 Fakten über die US-Schauspielerin.

Scarlett Johansson

Scarlett Johansson bei der Oscar-Verleihung

•In ihrem neuen Film, der Hollywood-Verfilmung des legendären Manga-Klassikers "Ghost in the Shell", spielt  Johansson den Cyborg Major. Die höchst effiziente Killermaschine mit menschlichem Kern wird gegen Kriminelle und Terroristen eingesetzt, zugleich hat sie das Bedürfnis, mehr über ihre Herkunft herauszufinden.

•Sie ist geborene New Yorkerin und kam am 22. November 1984 als Tochter des dänischen Architekten Karsten Johansson und der amerikanischen Produzentin Melanie Sloan zur Welt. Die beiden trennten sich, als Scarlett 13 Jahre alt war, ihre Mutter ist auch ihre Managerin. Sie hat einen Zwillingsbruder, Hunter, einen Bruder, Adrian, und einen Halbruder, Christian. Ihre ältere Schwester Vanessa arbeitet ebenfalls als Schauspielerin.   

•Scarlett begann schon als Kind mit der Schauspielerei, nachdem ihre Mutter sie bei Vorsprechterminen angemeldet hatte. Mit acht stand sie neben Ethan Hawke in dem Off-Broadway-Stück "Sophistry" erstmals auf der Bühne, 1994 folgte mit neun Jahren ihr in der Fantasy-Komödie "North":  


•Scarlett Johansson leidet unter einer Vogel- und Kakerlaken-Phobie.

•Nach diversen Teenager-Rollen spielte sie 2003 in Sofia Coppolas "Lost in Translation" und Peter Webbers "Das Mädchen mit dem Perlenohrring" ihre ersten reiferen Rollen und wurde gleich doppelt für den Golden Globe nominiert.

•2006 unterschrieb sie einen Millionenvertrag als Gesicht des Kosmetik-Konzerns L'Oreal:


•Von 2005 bis 2007 war Scarlett Johansson mit ihrem Schauspielkollegen Josh Hartnett liiert, die beiden spielten gemeinsam in der James-Ellroy-Verfilmung "Black Dahlia". Von 2008 bis 2011 war sie mit Ryan Reynolds verheiratet, am 1. Oktober 2014 ehelichte sie den Franzosen Romain Dauriac, damals Journalist, heute Inhaber einer Werbeagentur. Derzeit läuft die Scheidung. Die beiden haben eine Tochter, Rose Dorothy (3).

•Zwei weitere Golden Globe-Nominierungen folgten 2005 ("Love Song For Bobby Long") und 2006 (Woody Allens "Match Point").

•2006 wirkte Johansson unter der Regie von Bennett Miller ("Capote") im Video zu Bob Dylans "When The Deal Goes Down" mit.


•Ein Jahr später in Justin Timberlakes "What Goes Around... Comes Around":


•Sie selbst ist sehr umtriebig als Sängerin und großer Fan von Tom Waits. 2008 veröffentlichte sie mit "Anywhere I Lay My Head" ein Album mit Coverversionen. Hier das Video zum Song "Falling Down":


•Neben L'Oreal engagierten sie auch Louis Vuitton, Moet & Chandon und Dolce & Gabbana als Werbeträgerin. Für Letztere drehte sie 2013 einen Spot mit Matthew McConaughey:


•Das sagt sie:
"Ich bin ein sehr obsessiver Charakter. Ich maniküre nachts um drei meine Nägel, weil kein anderer das so hinbekommt wie ich. Vielleicht ist das das Geheimnis meines Erfolges."

•Das sagen andere:
"Sie ist überwältigend sexy, und es ist sehr schwer, besonders geistreich zu sein, wenn du eine schöne junge Frau um dich hast, die überwältigend sexy ist und geistreicher, als man selbst." (Woody Allen, mit dem sie drei Filme gedreht hat).

Scarlett Johansson für Einsteiger:

„Der Pferdeflüsterer“ (1998)
„Ghost World“ (2001)
„The Man Who Wasn’t There“ (2001)
„Das Mädchen mit dem Perlenohrring“ (2003)
„Lost in Translation“ (2003)
„Lovesong for Bobby Long“ (2004)
„Match Point“ (2005)
„The Prestige“ (2006)
„Vicky Cristina Barcelona“ (2008)
„The Avengers“ (2012)


Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo