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Tierdokumentation: Pinguine watscheln an die Spitze

An Land sind sie tolpatschig, im Wasser pfeilschnell und an der Kinokasse ein Knüller: Die Pinguine haben im Bereich Dokumentation selbst Michael Moores Zelluloidpolemiken abgehängt.

"Die Reise der Pinguine" ist mit nunmehr 1,25 Millionen Besuchern der erfolgreichste Dokumentarfilm aller Zeiten in den deutschen Kinos. Die französische Tierdokumentation über den außergewöhnlichen Lebenszyklus der Kaiserpinguine in der Antarktis brachte es am vergangenen Wochenende auf die Gesamtbesucherzahl von 1.255.068, teilte der Filmverleih Kinowelt am Dienstag in Leipzig mit.

Dabei war der Dokumentarfilm des Franzosen Luc Jacquet ursprünglich als Fernsehproduktion geplant. Doch nach einem Jahr Dreharbeiten unter extremen Bedingungen in der Antarktis war klar: Die Stimmung und die Schönheit der Aufnahmen finden nur auf der großen Leinwand des Kinos einen angemessenen Platz zur Entfaltung.

Kein Ende der Reise in Sicht

Unter der Regie von Luc Jacquet watschelten die Pinguine damit an Wim Wenders' Musikdokumentation "Buena Vista Social Club" und Michael Moores Kino-Erfolgen "Bowling for Columbine" und "Fahrenheit 9/11" vorbei. Und ein Ende der Reise ist noch nicht in Sicht: Der Film läuft drei Monate nach dem Start immer noch mit 250 Kopien in den deutschen Kinos.

DPA / DPA
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