HOME

Stern Logo Humor

Cartoon-Ausstellung: "Schon irgendwie pervers"

Weite Hosen, keine Füße, eine seltsame Brille oder einfach sehr glubschige Glubschaugen und viele schiefe Zähne - so sieht das Figurenpersonal aus den Cartoons von Ari Plikat aus. Das Caricatura Museum Frankfurt zeigt erstmalig das ganze Spektrum seines Schaffens.

Die Ausstellung läuft vom 23. März bis zum 23. Juli 2017 im Caricatura Museum Frankfurt

Die Ausstellung läuft vom 23. März bis zum 23. Juli 2017 im Caricatura Museum Frankfurt

Das heimliche Markenzeichen des Cartoonisten Ari Plikat sind die Punkte, die seinen Darstellern über dem Kopf schweben; diese "Belämmertheits-Punkte", die die Bräsigkeit der gemalten Persönchen erst so richtig zum Vorschein bringen. Als Deppen hat der ehemalige "Titanic"-Chefredakteur Leo Fischer die Figuren aus den Cartoons von Ari Plikat einst so kurz wie treffend beschrieben, und Recht hat er. Dieses Deppenpersonal bevölkert vielerlei unterschiedlichste Szenerien: das heimische Ehebett, Arztpraxen, Friedhöfe, Restaurants und Kannibalenkochtöpfe. Ari Plikats Schaffen widmet sich dabei vor allem den zentralen Themen des menschlichen Daseins: Essen, Sex und Tod. Das Caricatura Museum Frankfurt zeigt Plikats Werke noch bis zum 23. Juli 2017 in einer Ausstellung.

Weitere Themen

Stern Logo Das könnte Sie auch interessieren

Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo