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Ilka Bessin: Sie bietet Hartz-IV-Empfängern einen Neustart

Ilka Bessin hat sich mit ihrer Kultfigur Cindy aus Marzahn ein neues Leben aufgebaut. Nun will sie anderen Hartz-IV-Empfängern dabei helfen.

Ilka Bessin hilft Hartz-IV-Empfängern. Unterstützt wird sie dabei von Felix Thönnessen (links) und Heinz Buschkowsky

Ilka Bessin hilft Hartz-IV-Empfängern. Unterstützt wird sie dabei von Felix Thönnessen (links) und Heinz Buschkowsky

Für 2017 war es geplant, jetzt flackert das neue Doku-Format tatsächlich über die TV-Bildschirme. "Zahltag! Ein Koffer voller Chancen" bietet langjährigen -Empfängern finanzielle Unterstützung, um sich aus der Sozialhilfefalle befreien zu können. Wie schwer das sein kann, weiß Ilka Bessin (46) nur zu gut. Die Komikerin, die mit ihrer Kultfigur Cindy aus Marzahn berühmt wurde, war selbst vier Jahre lang vom Geld des Staates abhängig. Sie weiß: "Das Thema polarisiert, bedeutet für Millionen ein Leben im Abseits und die Betroffenen verhalten sich dabei manchmal so als hätten Sie eine ansteckende Krankheit."

Reicht Geld allein aus?

Die 46-Jährige will helfen. Gemeinsam mit Heinz Buschkowsky (69), dem Ex-Bürgermeister von Berlin-Neukölln, und dem Gründungsexperten Felix Thönnessen (37) gibt sie in der neuen -Show drei Hartz-IV-Familien die Chance auf ein neues Leben. Sobald diese sich von allen Sozialleistungen abgemeldet haben, wird ihnen Bargeld in Höhe von 25.000 bis 33.000 Euro zur Verfügung gestellt. Genau die Summe, die dem gesamten Jahresbezug einer Hartz-IV-Familie entspricht, abhängig von Wohnort und Anzahl der Kinder.

Das Geld soll den Familien als Starthilfe für eine eigene Existenz dienen. Nutzen können sie es jedoch, wie sie wollen. und ihr Team stehen ihnen dabei als ratgebende Unterstützung zur Seite. Wie das Sozial-Experiment ausgeht, wird ab dem 31. Juli zu sehen sein. RTL zeigt die drei Doku-Folgen immer dienstags ab 20:15 Uhr.

SpotOnNews
Wie heißt der Film?
Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo