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Frankfurter "Luminale": Lichtkunst in der Mainmetropole

Mit 92 Lichtkunst-Projekten hat die diesjährige Luminale Frankfurt am Main erleuchtet. Museen, Kaufhäuser, Baustellen und Industrieanlagen wurden dabei illuminiert, dazu gab es Ausstellungen über Lichtdesigner oder Partys mit Lichtshows.

Die diesjährige "Luminale" lief in Frankfurt am Main parallel zur Licht-Messe "Light+building". Zu der laut Veranstalter "weltgrößte Messe des Lichts" wurden mehr als 100.000 Besucher erwartet. Die Idee der "Luminale" sei es, Lichtkünstlern ein Forum zu bieten, in der Praxis Anwendungen zu demonstrieren, und möglichen Kunden anzubieten, neue Techniken zu testen, sagt Helmut Bien, Organisator der "Luminale".

Bunt angestrahlt wurden der Hauptbahnhof, der Römer und das Senckenberg-Museum. Viele neue Gebäude im Bahnhofsviertel wurden illuminiert. Auf der Baustelle des Waldstadions gibt es eine "Lichtprobe" für die Fußball-WM 2006. Das Museum für Weltkulturen testet eine neue Fassaden-Beleuchtung und im Main schwimmen Wasserlilien aus Licht.

"Route der Industriekultur"

Erstmals haben sich in diesem Jahr "Luminale" und die "Route der Industriekultur" zusammengefunden. Mit dem Schiff können Gäste an Industriedenkmälern vorbei nach Rüsselsheim fahren. Zu sehen sind Arbeiten von Studenten und Lichtkunst-Stars wie Ingo Maurer, der im Bassin vor dem Casino der Universität eine Licht-Wasser-Klang- Installation zeigt. Zahlreiche Museen und Galerien haben sich mit ihrem Programm der "Luminale" angeschlossen.

DPA

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