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Guggenheim Museen Horte moderner Kunst


2013 hat die Welt ein Guggenheim-Museum weniger: Die Deutsche Bank hat ihre Zusammenarbeit mit dem Projekt in Berlin aufgekündigt. stern.de informiert, welche Orte den Freunden moderner Kunst erhalten bleiben.

Der schneckenförmige Bau des Guggenheim Museums in New York ist weltberühmt. Seit 1959 beherbergt das von Frank Lloyd Wright geschaffene Gebäude am Central Park die Sammlung des legendären US-Kunstmäzens Solomon R. Guggenheim (1861-1949). Dieser hatte 1937 eine nach ihm benannte Stiftung ins Leben gerufen, die heute in einem weltweiten Netz fünf Museumsprojekte und zahlreiche Kooperationen betreibt.

Im Haupthaus in New York sind neben den Wechselausstellungen vor allem abstrakte Kunstwerke zu sehen, aber auch Arbeiten des Impressionismus, Expressionismus und Surrealismus. Die Bilder werden auf einer spiralförmigen Rampe gezeigt, die sich den ganzen Raum hochzieht und spektakuläre Blicke erlaubt.

Das 1997 in Berlin eröffnete Projekt, das jetzt überraschend Ende des Jahres geschlossen werden soll, ist eine Zusammenarbeit von Guggenheim und Deutscher Bank. Offiziell heißt der Name der Ausstellungshalle im Bankgebäude Unter den Linden deshalb auch Deutsche + Guggenheim.

Abu Dhabi noch bis 2017 Guggenheim-los

Daneben gibt es die Peggy Guggenheim Collection in Venedig, die mit Meisterwerken vom Kubismus bis zum Abstrakten Expressionismus als Touristenmagnet der Lagunenstadt gilt. Der frühere Palast einer Nichte von Stiftungsgründer Guggenheim gehört seit 1976 zum Netz.

Im spanischen Bilbao schuf Stararchitekt Frank O. Gehry mit seinem 1997 eröffneten kühnen Bau ein neues Wahrzeichen der baskischen Metropole. Gehry zeichnet auch für das geplante Mammutprojekt im arabischen Abu Dhabi verantwortlich. Der eigentlich für dieses Jahr anvisierte Start wurde inzwischen allerdings auf 2017 verschoben.

jwi/DPA DPA

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