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Japanische Illustratorin: In einer Welt, in der sich riesige (Haus)tiere ein paar Menschen halten

Wie es aussehen könnte, wenn das Größenverhältnis umgedreht wäre, also wenn Tiere viel größer wären als Menschen, zeigt eine japanische Illustratorin. Seine Werke sind mitunter sanft verstörend.

Ein riesiger Waschbär und ein deutlich kleinerer Mensch ruhen sich auf dieser Zeichnung aus

Künstlerin Mono Kubo hat es ganz klar auf kuschelige Tiere abgesehen und addiert notfalls ein bisschen extra Flausch. Auch dieser Waschbär hier scheint deutlich flauschiger, als seine realen Verwandten.

Der Mensch hat sich den Planeten so geformt, wie er seinen Wünschen und Bedürfnissen am nähesten kommt. Wir sind die dominante Spezies, die Spitze der Nahrungskette – mit nicht immer schönen Folgen für die restlichen Tiere der Erde. Doch wie könnte es aussehen, wenn eben jenes Kräfteverhältnis auf den Kopf gestellt würde? Diese Frage ist das zentrale Element in den Werken der Illustratorin Mono Kubo. Die junge Japanerin entwirft eine Welt, in der ansonsten kleine Tiere überdimensional groß sind. Immer interagieren die Giganten auf irgendeine Art und Weise mit Menschen und immer sind es von großer Friedfertigkeit geprägte Umgebungen. Nicht selten sind es riesige Katzen, die Kubo in Szene setzt. Aber auch Waschbären, Hunde, Hasen und Vögel kommen in seinen Arbeiten vor.

In den sozialen Netzwerken ist die junge Künstlerin auch manchmal als Ariduka55 unterwegs. Ihre Inspiration ziehe sie vor allem aus beeindruckenden natürlichen Landschaften, wie sie einst "Bored Panda" erzählte. Die Arbeit der Künstlerin können Sie auch hier auf Twitter und hier auf tumbl verfolgen, und natürlich in unserer Fotostrecke. 

Kunstwerke aus Dreck
fin
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