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Anneliese Rothenberger ist tot: Salensteiner trauern um Opernstar

Salenstein trägt Trauer. Der Tod ihrer prominentesten Mitbürgerin Anneliese Rothenberger am Pfingstmontag hat die Bewohner des Schweizer Örtchens am Bodensee erschüttert. Unklar ist indessen, ob Rothenberger auch in der kleinen Gemeinde am Schweizer Bodenseeufer begraben wird.

Trauer um die Opernsängerin Anneliese Rothenberger in ihrer Schweizer Wahlheimat: "Wir sind alle sehr erschüttert", sagte Peter Forster, Gemeindeammann (Bürgermeister) von Salenstein, am Mittwoch der Nachrichtenagentur dpa. Der plötzliche Tod der prominenten Mitbürgerin sei ein "großer Verlust". Die Kammersängerin, die seit Jahrzehnten in der kleinen Gemeinde am Schweizer Bodenseeufer nahe Konstanz gelebt hatte, war am Pfingstmontag im Alter von 83 Jahren nach kurzer Krankheit gestorben.

Wann und wo die Künstlerin beerdigt werden soll, war zunächst nicht bekannt. Die Beratungen ihres Freundeskreises, zu dem vor allem die Grafenfamilie Bernadotte gehört, sind noch nicht abgeschlossen. Björn Graf Bernadotte (34), der an der Spitze der Bernadotte-Stiftung der Blumeninsel Mainau steht, ist ihr Patensohn.

Forster würdigte Rothenberger als "große Persönlichkeit". In Salenstein sei die Sängerin wegen ihrer Höflichkeit und Güte "hoch angesehen und mehr als wohlgelitten gewesen". In das Leben der 1270 Einwohner zählenden Gemeinde habe sie sich unter anderem mit Benefizkonzerten eingebracht. Auch habe die Hobby-Malerin ihre Bilder gern im Dorf ausgestellt.

DPA / DPA