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Trauer um Revue-Star: Marika Rökk ist tot

Die Operettenlegende Marika Rökk ist gestorben. Sie erlag im Alter von 90 Jahren einem Herzversagen.

Operetten- und Filmfans trauern um Marika Rökk. Die Kino- und Bühnenschauspielerin starb am Sonntag im Alter von 90 Jahren an Herzversagen in Baden bei Wien. Dort hatte sie in den vergangenen Jahren zurückgezogen gelebt. In einer ersten Reaktion würdigte die Filmschauspielerin Ilse Werner (82) die Diva als "hervorragende Tänzerin, sehr gute Schauspielerin und große Persönlichkeit".

Operettenstar der 50er Jahre

Berühmt wurde Rökk, die ihren letzten Fernsehauftritt erst vor rund fünf Jahren hatte, durch zahlreiche Operetten- und Musikfilme in den 40er und 50er Jahren. Zu ihren größten Erfolgen zählten Filme wie "Maske in Blau" (1953), "Die Frau meiner Träume" (1944) und "Die Csàrdàsfürstin" (1951). Ihre Filmschlager wie "Ich brauche keine Millionen" ("Musik, Musik, Musik") wurden zu Evergreens.

Zusammen mit Leander Star der Nazizeit

Marie Karoline Rökk wurde am 3. November 1913 als Tochter ungarischer Eltern in Kairo geboren und wuchs in Budapest auf. Nach dem Umzug der Familie nach Paris erhielt sie eine Tanzausbildung und reiste bereits im Alter von 13 Jahren als Revuestar durch Europa und Amerika. Ihre Filmkarriere begann sie 1930 in England. Neben Johannes Heesters und Willy Fritsch wurde sie als UFA-Star in Filmen wie "Gasparone" (1937), «Hallo, Janine» (1939) oder «Es war eine rauschende Ballnacht» (1939) gefeiert. Zusammen mit Zarah Leander wurde sie zu einem führenden Star Nazi-Deutschlands. Aus diesem Grund erhielt sie in den ersten Nachkriegsjahren zunächst Auftrittsverbot.

Nach einer kurzen Unterbrechung nahm Rökk ihre Filmkarriere in den 50er Jahren wieder auf. 1960 zog sich Rökk aus dem Kinogeschäft zurück, trat aber noch einige Jahre auf der Theaterbühne auf. 1992 feierte sie im Alter von 79 Jahren anlässlich des 110. Geburtstages von Emmerich Kalman noch einmal ein Bühnen-Comeback in Budapest als «Gräfin Mariza» - eine Rolle, die sie im Lauf ihrer Karriere über 700 Mal gespielt hatte.

DPA / DPA
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Hallo Ich möchte gerne kündigen, da das Arbeitsverhältnis nicht mehr gegeben ist. Leider verstehe ich den Arbeitsvertrag nicht ganz. Auszug aus dem Vertrag: Paragraf 13 Kündigungsfristen: (1) das Arbeitsverhältnis kann beiderseitig unter Einhaltung einer frist von 6 Werktagen gekündigt werden. Nach sechsmonatiger Dauer des Arbeitsverhältnisses oder nach Übernahme aus einem Berufsausbildungsverhältnis kann beiderseitig mit einer frist von zwölf Werktagen gekündigt werde. (2) Die Kündigungsfrist für den Arbeitgeber erhöht sich, wenn das Arbeitsverhältnis in demselben Betrieb oder unternehmen 3jahre bestanden hat, auf 1 monat zum Monatsende 5jahre bestanden hat, auf 2 monate zum Monatsende 8jahre bestanden hat, auf 3 monate zum Monatsende..... (3) Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis mit dem Arbeitnehmer, ist er bei bestehenden Schutzwürdiger Interessen befugt, den Arbeitnehmer unter fortzahlung seiner bezüge und unter Anrechnung noch bestehender Urlaubsansprüche freizustellen. Als Schutzwürdige interessen gelten zb. Der begründete Verdacht des Verstoßes gegen die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers, ansteckende Krankheiten und der begründete verdacht einer strafbaren handlung. Ich arbeite in einem Kleinbetrieb (2mann plus chef) seid 2 jahren und 3-4Monaten. (Bau) Seid ende November bin ich krank geschrieben. Was meinem chef überhaupt nicht passt und er mich mehrfach versucht hat zu überreden arbeiten zu kommen. Da mein zeh gebrochen ist und angeschwollen sowie schmerzhaft und ich keine geschlossenen schuhe tragen kann ist arbeiten nicht möglich. Das Arbeitsverhältnis ist seid längerem angespannt vorallem mit dem Arbeitskollegen. Möchte nur noch da weg! Wie lange ist nun die frist und wie weitere vorgehen? Ich hoffe es kann mir jemand helfen.