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Vom Schauspieler zum Musiker: Ben Stiller veröffentlicht Punk-Album

Der US-Schauspieler Ben Stiller bringt sein erstes Album auf den Markt - dabei wollte er ursprünglich gar keins machen. Warum der Schauspieler trotzdem plötzlich Musiker ist.

Ben Stiller ist unter die Musiker gegangen - wenn auch eher unfreiwillig.

Ben Stiller ist unter die Musiker gegangen - wenn auch eher unfreiwillig.

Dass Sänger zu Schauspielern werden oder Schauspieler zu Sängern, ist nicht weiter ungewöhnlich. Nun bringt auch US-Schauspieler Ben Stiller ein eigenes Album raus - allerdings ganz ohne eigenes Zutun.

In der Highschool hatte Stiller regelmäßig Musik gemacht. "Ich war in einer lächerlichen, merkwürdigen Band namens Capital Punishment. Ich war 15 oder 16 und mein Freund Chris hat diese Band gegründet. Er hat auch alle Songs geschrieben. Ich war der Drummer", erzählt Stiller in der "Howard Stern Show" im Radio. 1982 nahm die Band sogar eine eigene Platte mit dem Titel "Roadkill" auf - veröffentlich wurde sie jedoch nie, bis jetzt.

"Ein Indie-Plattenlabel, von dem ich nicht einmal wusste, dass so etwas existiert, hat die alten Aufnahmen offenbar gefunden und uns gefragt, ob sie das Album veröffenlichen können", sagt Stiller in dem Interview mit Howard Stern. Im Herbst soll es ein Relase des Albums geben.

Kostprobe gefällig? Bei Youtube wurden einige der Songs hochgeladen, wie dieser hier:

Auf dem Seite des Indie-Lables Captured Tracks wurde die Band mittlweile in die Liste der unter Vertrag stehenden Musiker aufgenommen. Hier kann man auch die Band-Biografie nachlesen.

Nicht nur Stiller, sondern auch die anderen Band-Mitglieder gehen mittlerweile alle ganz anderen Berufen nach. Peter Swann ist Richter in Arizona und Peter Zusi Professor am University College in London. Der ehemalige Sänger Kriss Roebling ist vor allem dafür bekannt, dass seine Vorfahren die Brooklyn Bridge in New York gebaut haben.

Ob es unter Umständen zu einer Band-Reunion kommt, ist unklar. Noch schließt Stiller ein Bühnen-Comeback als Musiker aus. Aber man weiß ja nie ...

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