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"Saturday Night Live": Sketch zeigt alternative Realität ohne Trump als Präsidenten - und natürlich reagiert der auf Twitter

In einem Weihnachtssketch mimt Schauspieler Alec Baldwin wieder US-Präsident Donald Trump. Und durchlebt eine alternative Zeit, in der Trump nie US-Präsident geworden ist. Das Original findet es gar nicht lustig.

Alec Baldwin als Donald Trump im Oval Office

Alec Baldwin mimt bei "Saturday Night Live" regelmäßig Donald Trump.

AP / DPA

Donald Trump (Alec Baldwin) gets his wish to have never been president granted and sees how the lives of Michael Cohen...

Gepostet von Saturday Night Live am Samstag, 15. Dezember 2018

Eine Frage, die sich seit seiner Amtseinführung am 20. Januar 2017 womöglich viele Menschen rund um die Welt stellen, lautet: Was wäre, wenn Donald Trump gar nicht US-Präsident geworden wäre? Eine Frage, die sich Trump offenbar auch selbst stellt – zumindest, wenn er von Schauspieler Alec Baldwin dargestellt wird. Denn dieser ist, wie in der Vergangenheit bereits häufiger, im Rahmen der US-Comedy-Show "Saturday Night Live" in die Rolle des 72-jährigen Trump geschlüpft.

Im Stil der Tragikomödie "It’s a Wonderful Life" (deutsch: "Ist das Leben nicht schön?") von Frank Capra trifft der amtierende Präsident (aka Alec Baldwin) auf Familienmitglieder, Weggefährten und andere Personen, die von seinen Amtshandlungen der letzten zwei Jahre betroffen waren.

Dabei sieht er, wie deren Leben verlaufen wäre, hätte er nicht die Wahl im Jahr 2016 gegen Kontrahentin Hillary Clinton gewonnen. Das Resultat: Alle scheinen deutlich glücklicher zu sein. Alle außer Trump selbst - der wünscht sich am Ende in das Amt des Präsidenten.

Donald Trump kritisiert "einseitige Berichterstattung"

Neben Alec Baldwin, der Donald Trump schon seit dessen Amtseinführung für “Saturday Night Live“ mimt, sind noch andere hochkarätige Hollywood-Stars zu sehen. So sieht man Ben Stiller als Trumps früheren - und nun zu einer Haftstrafe verurteilten - Anwalt Michael Cohen, Matt Damon tritt als der konservativer Richter Brett Kavanaugh auf und Robert DeNiro wird zu US-Sonderermittler Robert Mueller.

Während die Kurzgeschichte bei den Meisten für Lacher sorgt, scheint Trump selbst weniger amüsiert. Nach der Ausstrahlung kritisierte er auf Twitter "die einseitige Berichterstattung" des Senders NBC und sprach von Diffamierung. Zudem solle sich ein Gericht damit befassen, so Trumps Forderung.

pawlo