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Enya: In die starken Arme der Unendlichkeit

Spätestens seit CNN seine Bilder vom zerstörten World Trade Center mit der Musik von Enya unterlegte, ist die irische Sängerin ein Weltstar. Diese Woche stellte sie ihr neues Album im Hamburger Planetarium vor.

Vor einer ganz besonderen Kulisse stellte diese Woche die irische Sängerin Enya im Hamburger Planetarium ihre neue CD "Amarantine" vor. Mit einer Lasershow und faszinierenden Lichtprojektionen zelebrierte die 45-Jährige ihre Deutschlandpremiere. Während der projizierte Sternenhimmel die perfekte Illusion von Zeitlosigkeit und Unendlichkeit vermittelte, betonte Enyas eingespielte neue Platte das Geheimnisvolle. Auf einem Song singt sie auch erstmals einen japanischen Text. Ansonsten hat das Album durchaus Wiedererkennungswert in den Melodien.

Hochemotionales "Only Time"

Voller melancholischer Hingabe schließt die Irin, deren Song "Only Time" zu den Fernsehbildern vom Terroranschlag 2001 in den USA unterlegt und international bekannt wurde, mit ihrer neuen Komposition an ihre bisherigen Veröffentlichungen an.

Mehr als 60 Millionen verkaufte Tonträger machen sie zu einem Weltstar. Entgegen aller Trends zu Kurzlebigkeit und der heutigen Reizüberflutung schafft sie es immer wieder mit sanften, sphärischen Klängen Millionen zu begeistern.

Enya kündigt erste Live-Konzerte an

Im Anschluss an die Präsentation stellte sich Enya zusammen mit ihrer Texterin und ihrem Produzenten, dem Ehepaar Roma und Nicky Ryan, den Fragen der Journalisten. Dabei kündigte sie an, künftig auch live vor Publikum aufzutreten. "Wir haben schon so oft darüber gesprochen. Jetzt machen wir es", sagte die Künstlerin in Hamburg. Dass sie bis heute noch nicht aufgetreten ist, begründete die Musikerin mit der langen Zeit, die sie für ihre Kompositionen und Aufnahmen brauche. Eithne Ni Bhraonain, wie Enya bürgerlich heißt, spielt ganze Chöre ein, deren Stimmen alle von ihr selbst stammen.

Die neue CD "Amarantine" erscheint am 18.11.2005.

caro