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ESC-Flitzer Diesen Hintern sahen 100 Millionen Zuschauer live

Levina
Herbe Enttäuschung für Levina beim ESC: Die 26-jährige Kandidatin für Deutschland landete mit ihrem Song "Perfect Live" auf dem vorletzten Platz. Großer Gewinner des Musikwettbewerbs in Kiew war Portugal. Der Sänger Salvador Sobral landete mit 758 Punkten ganz weit vorne. Der 27-Jährige verzichtete in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf eine spektakuläre Show und überzeugte mit viel Gefühl.
Die in seiner Muttersprache vorgetragene Jazz-Ballade "Amar Pelos Dois" (Liebe für zwei) geht auf eine Komposition seiner Schwester Luísa Sobral zurück. Sie erklärt den Erfolg des Liedes. Luisa Sobral: „Ich denke, unsere Ohren sind manchmal so überwältigt von allem, dass wenn jemand kommt und etwas einfaches singt mit so viel Herz, dann wirkt das zehn Mal mehr.“
Für besonders viel Aufregung sorgte ein Flitzer in der Live-Show. Während der Abstimmung singt die Vorjahressiegerin Jamala, als plötzlich ein Mann die Bühne stürmt. Er umtanzt die Sängerin, öffnet seine Hose und entblößt dann seinen Hintern. Bei dem Mann handelt es sich um den ukrainischen Entertainer Vitalii Sediuk. Welche Strafe der Mann zu erwarten hat, der Jamalas Auftritt störte, ist noch unklar.
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Skandal beim Eurovision Song Contest: Beim Auftritt der Vorjahressiegerin Jamala stürmt ein Fan die Bühne und zeigt 100 Millionen Zuschauern seinen blanken Hintern. 
Von Lars Peters

Schock-Moment in Kiew: Während der Abstimmung beim größten Musikwettbewerb der Welt tritt die Vorjahressiegern des ESC auf. Jamala steht auf dem sogenannten Satelliten, einer kleinen Bühne mitten im Publikum. Die 33-Jährige hat soeben begonnen ihr Lied "I Believe in U" vorzutragen. In großer Abendrobe vertieft sie sich in ihren Song.

Plötzlich stürmt ein Mann, der eine australische Fahne um seine Schultern gebunden hat, den Satelliten. Er umtanzt die ukrainische Sängerin und öffnet dabei seine Hose. Dann passiert das Unfassbare: Der Mann entblößt seinen Hintern und hält ihn in die Kameras. Auch im deutschen Fernsehen ist der nackte Po des Mannes klar zu sehen. 

Wer ist der Flitzer?

Kurz darauf stürmen Sicherheitskräfte die kleine Bühne und zerren den Mann hinunter. Jamala bemerkt offensichtlich den Störer, scheint aber nicht zu sehen, dass dieser ein Flitzer ist. Der Mann selbst wurde laut dem Veranstalter, der European Broadcasting Union, "aus der Arena geführt und von der Polizei verhört".

Über den Mann selbst ist in der Nacht zu Sonntag vorerst nichts bekannt. Da sich die Bühne, auf der Jamala sang, in der Fan-Zone befand, ist davon auszugehen, dass er sein Ticket über einen ESC-Fanclub bezogen hat. Die australische Fahne gibt einen Fingerzeig auf seine Nationalität. Sicher ist das aber nicht, da viele Fans oft auch andere Beiträge anfeuern als (nur) den ihrer Heimat.

Keine Gefahr

In der Eurovisions-Geschichte ist dies nicht der erste Flitzer, der die Veranstaltung stört. 2010, als Lena beim ESC in Oslo den Sieg holte, sprang der international bekannte Flitzer Jimmy Jump beim Vortrag des spanischen Beitrags auf die Bühne. Auch er umtanzte den Interpreten, zeigte jedoch nicht sein blankes Hinterteil. Kurz darauf wurde er von Sicherheitsleuten entfernt. Der Sänger, Daniel Diges, durfte damals seinen Beitrag noch einmal vortragen. Dies war jetzt in Kiew nicht notwendig, da Jamala außerhalb der Konkurrenz auftrat.

Levina

Grundsätzlich stellen diese Flitzer das Sicherheitskonzept der Veranstaltung jedoch nicht in Frage. Über die Jahre sind die entsprechenden Kontrollen um die Halle und beim Eintritt rigider geworden. Insofern können keine gefährlichen Waffen in die Arenen geschmuggelt werden. In Kiew war es sogar untersagt, Getränke mit in den Zuschauerbereich zu nehmen. Diese Anweisung wurde konsequent vom Personal vor Ort umgesetzt. Einen Flitzer, der seinen Po entblößt, kann man so jedoch nicht vorab erkennen. Welche Strafe der Mann zu erwarten hat, der Jamalas Auftritt störte, wird sich in der nächsten Zeit zeigen.  

ESC-Flitzer: Diesen Hintern sahen 100 Millionen Zuschauer live

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