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Rückblick Flitzer und ein deutsches Debakel: So war der ESC 2017

Herbe Enttäuschung für Levina beim ESC: Die 26-jährige Kandidatin für Deutschland landete mit ihrem Song "Perfect Live" auf dem vorletzten Platz. Großer Gewinner des Musikwettbewerbs in Kiew war Portugal. Der Sänger Salvador Sobral landete mit 758 Punkten ganz weit vorne. Der 27-Jährige verzichtete in der ukrainischen Hauptstadt Kiew auf eine spektakuläre Show und überzeugte mit viel Gefühl.
Die in seiner Muttersprache vorgetragene Jazz-Ballade "Amar Pelos Dois" (Liebe für zwei) geht auf eine Komposition seiner Schwester Luísa Sobral zurück. Sie erklärt den Erfolg des Liedes. Luisa Sobral: „Ich denke, unsere Ohren sind manchmal so überwältigt von allem, dass wenn jemand kommt und etwas einfaches singt mit so viel Herz, dann wirkt das zehn Mal mehr.“
Für besonders viel Aufregung sorgte ein Flitzer in der Live-Show. Während der Abstimmung singt die Vorjahressiegerin Jamala, als plötzlich ein Mann die Bühne stürmt. Er umtanzt die Sängerin, öffnet seine Hose und entblößt dann seinen Hintern. Bei dem Mann handelt es sich um den ukrainischen Entertainer Vitalii Sediuk. Welche Strafe der Mann zu erwarten hat, der Jamalas Auftritt störte, ist noch unklar.
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Deutschlands Kandidatin Levina landete beim Eurovision Song Contest in Kiew auf dem vorletzten Platz - eine herbe Enttäuschung. Gewonnen hat der Portugiese Salvador Sobral mit seiner Jazz-Ballade "Amar Pelos Dois". Schwester und Komponistin Luisa Sobral erklärt den Erfolg des Liedes.

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