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ESC 2011 Das sind die ersten Finalisten


Die Bilanz des ersten ESC-Halbfinales: Ethno-Pop aus Norwegen hatte ebensowenig eine Chance wie türkischer Hardrock. 10 aus 19 lautete die Formel in der Düsseldorf-Arena - und diese zehn Starter haben es ins Finale geschafft.

Im Finale dabei: Nina mit "Caroban" (Serbien) Knallige Farben bestimmten hier den Auftritt: Nina und ihre Freundinnen brachten schmissigen Retro-Pop über die Rampe und wetteiferten in Sachen Outfits mit der nicht weniger opulenten Lightshow in der Düsseldorf-Arena.

Im Finale dabei: Evelina Sasenko mit "C'est Ma Vie" (Litauen)

Auch hier ging die musikalische Reise in die Vergangenheit: Evelina Sasenko atmete den Geist seliger Grand-Prix-Jahre, als etwa Vicky Leandros für Luxemburg sang und siegte. Vom Ballkleid bis zum frankophilen Songtitel "C'est ma Vie" stimmte hier alles - die Jury sah es genauso.

Im Finale dabei: Loukas Yiorkas feat. Stereo Mike mit "Watch My Dance" (Griechenland)

Strotzte nur so vor Selbstbewusstsein: Griechenlands Loukas Yiorkas, der sich einen Mann mit 90er-Jahre-Pseudonym zur Verstärkung mitgebracht hatte: Ob es letztlich an Stereo Mike lag, ist nicht überliefert. Fakt ist jedoch, dass man die Griechen im Finale wiedersieht.

Im Finale dabei: Ell / Nikki mit "Running Scared (Aserbaidschan)

Sie neckten und sie knuddelten sich - und kamen eine Runde weiter: Ell und Nikki sangen ganz in Weiß und auch wenn ihr "Running Scared" nicht an den Roy-Orbison-Klassiker gleichen Namens heranreichte, für den Sprung ins Finale hatte es offenbar genug Qualität.

Im Finale dabei: Eldrine mit "One More Day" (Georgien)

Der klassische Hardrock aus der Türkei fand nicht genügend Anhänger, die etwas modernere Variante aus Georgien dagegen schon. Eldrine kam im Neon-Lakritzschnecken-Kleid und schaffte es mit ihrer georgischen Linkin-Park-Variante unter die letzten 25.

Im Finale dabei: Anna Rossinelli mit "In Love For A While" (Schweiz)

Während für einige Konkurrenten die Finalträume wie Seifenblasen zerplatzten, gereichten sie Anna Rossinelli lediglich zur passenden Bühnendeko. Mit "In Love For A While" wird die Geschichte des ESC sicher nicht neu geschrieben, ein Achtungserfolg für die Schweiz ist der Sprung ins Finale dennoch.

Im Finale dabei: Kati Wolf mit "What About My Dreams" (Ungarn)

Zugegeben - dieses repetitive-vorwurfsvolle "What about...", das den Song Kati Wolfs mantra-artig durchzog, hatte etwas Nervtötendes. Die Juroren sahen es anders - und beförderten den ungarischen Traum in Blond und Blau direkt ins Finale.

Im Finale dabei: Paradise Oskar mit "Da Da Dam" (Finnland)

Nicht aus der Mülltonne, sondern aus dem Paradies stieg dieser Oskar hinab auf die Bühne der Düsseldorf-Arena. Im Gepäck hatte er dabei lediglich seine Gitarre - und mittlerweile auch ein Ticket für den ESC-Finalsamstag.

Im Finale dabei: Alexey Vorobyov mit "Get You" (Russland)

Am Anfang wackelte dem zum Favoriten deklamierten Alexey noch mächtig das Mikro in der Hand, später fing er sich und sein Lampenfieber und schlug mächtige Salti. Und es gab ja auch genügend Anlass zu Freudensprüngen, denn auch der Russe ist in der Endrunde am Samstag dabei.

Im Finale dabei: Sjonni's Friends mit "Coming Home" (Island)

Ein Platz auf dem Tableau war am Ende der Halbfinal-Sendung noch leer - und als alle erwarteten, dass Stella Mwangis Name fallen würde, traf es schließlich die Isländer. Überraschung in der Halle, die die ebenso ungewöhnliche wie rassige Norwegerin und ihr "Haba Haba" ins Herz geschlossen hatten, und Riesenjubel bei den knuffigen Westenträgern mit dem Lied ihres verstorbenen Freundes.

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