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Britischer Popstar Kein Witz: Jessie J. gewinnt "X-Factor" in China

Jessie J. gewann am Samstag die Sendung "Singer"
Jessie J. gewann am Samstag die Sendung "Singer", die chinesische Version von "The X-Factor"
© Han Jingyu/ / Picture Alliance
Vor sieben Jahren wurde Jessie J. mit ihrem Hit "Price Tag" weltbekannt. Mehrfach saß die Sängerin in der Jury von "The Voice". Jetzt gewann sie selbst eine Gesangswettbewerb – in China.

Hinter dem Jury-Pult hat Jessie J. schon mehrfach gesessen. Doch jetzt hat die britische Popsängerin selbst an einem Gesangswettbewerb teilgenommen - und gewonnen. In China bei der asiatischen Version von "The X-Factor" ("Singer") konnte die 30-Jährige am Ende alle von ihrem Talent überzeugen. Sichtlich gerührt nahm die Sängerin den Preis entgegen.

Mit ihrer gefühlvollen Version von Whitney Houstons "I will always love you" sang sie sich in die Herzen der Zuschauer. Auf Instagram postete sie ihren Auftritt. Sie habe den Song schon singen wollen, seit sie vier Jahre alt war. Doch erst dann, wenn sie auch fühle, dass sie es "verdient habe". Whitney Houston zu singen, sei schließlich eine Ehre. Nach der letzten Note habe sie "geweint wie ein Baby".

Aber warum hat die Sängerin, die seit ihrem Hit "Price Tag" im Jahr 2011 ohnehin schon weltbekannt ist, überhaupt an diesem Wettbewerb teilgenommen? Jessie J. saß schon selbst mehrfach in der Jury einer Castingshow. 2012 bei "The Voice" in Großbritannien und seit 2015 ersetzt sie Kylie Minogue bei "The Voice" in Australien. Als erste internationale Künstlerin sei sie im vergangenen Jahr von den Machern der Show gefragt worden, ob sie sich dem Wettbewerb stellen möchte, indem die größten Sänger gegeneinander antreten.

Eine Milliarde Menschen sahen die Show mit Jessie J.

"Ich weiß, dass viele Leute geschockt waren, als sie das hörten", schreibt die Künstlerin. "Warum sollte ich in einem Gesangswettbewerb teilnehmen? Ich habe 'Ja' gesagt, weil ich das Unerwartete liebe und ich liebe es auch, Großbritannien zu repräsentieren und überall zu singen." Aber es sei auch eine Möglichkeit gewesen, eine "Brücke zwischen zwei Kulturen" zu schlagen. 

Dreieinhalb Monate habe sie insgesamt mit ihrem Team in China verbracht. Dabei setzte sie sich gegen etliche Teilnehmer durch. Neben Coversongs sang sie in den Shows auch ihre eigenen wie "Flashlight" und "Domino".

Es sei für alle eine großartige Erfahrung gewesen und sie hätten viel gelernt. Sie sei glücklich, die Show gewonnen zu haben, schreibt sie weiter. "Ich kann immer noch nicht glauben, dass ich Erste geworden bin. Eine Milliarde Menschen haben die Show verfolgt. Verrückt!"

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