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Mosi-Song aus der Schublade gezaubert: Liebeslied an Hundedame Daisy

Vor sechs Jahren wurde der Münchner Modezar Rudolph Moshammer in seinem Haus ermordet. Jetzt ist ein bislang unbekanntes Lied von ihm aufgetaucht: eine Liebeserklärung an seinen Hund Daisy.

Mehr als sechs Jahre nach seinem Tod macht der exzentrische Modeschöpfer Rudolph Moshammer mit einem Liebeslied an seinen Hund Daisy Schlagzeilen. Der Titel: "Mein Hund Daisy ist so crazy". Der Münchner Musikproduzent Gottfried Seidl-Carusa hat den Song nach eigenen Angaben jahrelang in seiner Schublade gehabt. Nun hat er ihn ausgegraben und auf seine Internetseite gestellt. Den Dixie-Song habe er gemeinsam mit dem Münchner Modemacher vor elf Jahren aufgenommen, sagte Seidl-Carusa der "Bild"-Zeitung. "Ich habe gesungen, er seinen Text dazu gesprochen. Mosi war begeistert."

Dann aber sei Moshammers Auftritt mit dem Lied "Teilt Freud und Leid" beim deutschen Vorentscheid zum Grand-Prix im Jahr 2001 dazwischengekommen. "Und unser Liebeslied geriet leider völlig in Vergessenheit." Das soll sich nun ändern. Der Produzent will den Song jetzt auf CD herausbringen - als "Stimmungslied für die Wiesn und Marschmusik für Mosis 'Schleißheimer Schloßpfeiffer' beim Trachten- und Schützenzug".

mm/DPA / DPA
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