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Neue Single erschienen: Taylor Swift, die falsche Schlange

Die alte Taylor Swift ist tot: So drastisch drückt die Sängerin sich in ihrem neuen Song aus. Das neue Image-Konzept der ehemaligen Country-Sängerin ist dramatisch, böse und wahnsinnig übertrieben. Was dahinter steckt. 

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Hysterie bei den Fans von Taylor Swift: Diese Woche meldete sich die Sängerin nach monatelanger Funkstille in den sozialen Netzwerken zurück - und löschte sämtliche Beiträge aus den vergangenen Jahren. Ja, richtig gelesen: Nicht einmal ihre niedlichen Katzen-Videos haben überlebt. Stattdessen kündigten verschwommene Teaser-Clips mit einer aggressiven Schlange ein neues Album und eine neue Single an. "Look What You Made Me Do" heißt die, das dazugehörige Album "Reputation" erscheint am 10. November. Im neuen Song heißt es unter anderem wenig subtil: "Es tut mir leid, aber die alte Taylor kann gerade nicht ans Telefon. Warum? Oh, weil sie tot ist!" Stern erklärt, was es mit Swifts neuen Drama-Image auf sich hat.

Was soll die böse Schlange im Clip und in den Teasern?

Die Schlange ist ein klassischer Swift-Schachzug: Im vergangenen Jahr stellte Kim Kardashian Swift öffentlich bloß - die Reality-TV-Darstellerin postete eine Aufnahme eines privaten Telefongesprächs, aus dem hervorging, dass Swift von fiesen Liedzeilen über sie in einem Kanye-West-Song wusste. Swift hatte zuvor das Gegenteil behauptet - und war nun als Lügnerin enttarnt. Ein herber Schlag für ihren Ruf als Sauberfrau, dazu kam der Streit mit Katy Perry, der seit Jahren andauert. Die Fans von Perry und Kardashian fluteten daraufhin die Kommentarspalten in Swifts sozialen Netzwerken mit Schlangen-Emojis - Taylor Swift, die falsche Schlange.

Genau diesen Hass nutzt sie nun - typisch Swift - für sich. Bereits in ihrem Hit "Shake It Off" sang sie über Schlagzeilen, damals über die zu ihren Dates mit diversen Promi-Männern - was uns zur nächsten Frage bringt:

Über welche Promis singt sie dieses Mal?

Das Telefongespräch, das die alte Taylor nicht annehmen kann, ist eine deutliche Anspielung auf den Streit mit Kardashian und West. Aber auch für den Rest des Albums könnte Swift aus den Vollen schöpfen: Der ewige Zoff mit Katy Perry, das bittere Ende ihrer Beziehung zu DJ Calvin Harris, die angebliche Fake-Romanze mit Hollywoodstar Tom Hiddleston, ein Rechtsstreit mit einem Radiomoderator - die Liste an Themen, mit denen die 27-Jährige Schlagzeilen machte, ist lang. Und Swift ist berüchtigt dafür, genau das in ihren Hits zu verarbeiten.

Kehrt Swift zu ihren Wurzeln, der Country-Musik zurück?

Überhaupt nicht. Sie entfernt sich fast noch mehr von ihrem alten Image - zumindest, wenn man von der ersten Single ausgeht. "Look What You Made Me Do" klingt nach Ariana Grande, nach ihrer Erz-Feindin Katy Perry oder sogar ein bisschen nach Peaches, aber von einer Country-Schnulze im Stil von "Tim McGraw" ist es weit entfernt. Leider wirkt der Text auch weniger locker und persönlich als die Zeilen vieler ihrer alten Hits.


Was sagen ihre Promi-Feinde zum neuen Song?

Leider, leider noch nichts. Aber eine Kim Kardashian kann sich meist nicht lange zurückhalten.

Und die Fans?

Sind ebenso anpassungsfähig wie ihr Idol. Statt Herz-Emojis posten sie nun Schlangen-Bilder im Netz - und werden ohne Zweifel auch die 60 Dollar für die funkelnden Schlangen-Ringe in Swifts neuem Online-Shop zücken. Taylor Swift ist vielleicht eine falsche Schlange. Aber eine sehr reiche.


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