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"Die Bachelorette" Melissa is not amused: Keine Stunde vergangen und die ersten Männer stellen Besitzansprüche

Ioannis ist eifersüchtig, weil Melissa mit Daniel auf dem Einzeldate war
Ioannis ist eifersüchtig, weil Melissa mit Daniel auf dem Einzeldate war
© TV Now
Melissa Damilia sucht auf Kreta nach ihrem Traumprinzen. Doch unter den anwesenden "Bachelorette"-Kandidaten verstecken sich einige Frösche, wie die zweite Folge gezeigt hat.

Manchmal kann man "Die Bachelorette" Melissa Damilia nur bemitleiden. Vor allem dann, wenn sie es mit ganz offensichtlich gekränkten Männer-Egos zu tun bekommt. So geschehen diese Woche in der RTL-Kuppelshow.

"Die Bachelorette": Melissa Damilia besucht die Männer

Dabei fing doch alles eigentlich ganz entspannt an. Die 25-Jährige besucht die Herren in ihrer Villa, die Stimmung ist ausgelassen. Melissa will von den Männern wissen, wie ihre Wohnsituation in Deutschland sei - ob sie alleine wohnen, in WGs, oder womöglich noch zuhause. Doch die eigentlich einfache Frage wird für Kandidat Daniel aus der Oberpfalz zum Stresstest.

Er bittet Melissa kurzerhand zum Einzelgespräch. Was kommt jetzt?, fragt man sich als Zuschauer. Wohnt der Meditationsfan mit seiner Ex zusammen? Oder in einer Kommune? Was wird es sein? Die Antwort ist dann alles andere als dramatisch: Daniel verrät Melissa, dass er mit seiner Oma zusammenlebt Die Bachelorette hat damit verständlicherweise kein Problem. 

Gruppendate mit Abseilen

Das anschließende Gruppendate wird sich die Stuttgarterin mit großer Wahrscheinlichkeit nicht selbst ausgesucht haben. Es geht zum Abseilen, dabei hat sie schlimme Höhenangst. Eine gute Möglichkeit für die Männer, zu zeigen, dass sie auf die Bachelorette achtgeben können, oder wie Ioannis es so elegant formuliert: "Alle wollten sie anfassen und alle wollten sie tragen." 

Kandidat Angelo meint es mit dem Tragen offenbar zu gut, sodass er auf dem nassen Felsen wegrutscht und ordentlich stürzt. Aber alles gut, verletzt hat sich niemand. 

Emre geht zu weit 

Für einen der zwei unangenehmsten Momente sorgt Barkeeper Emre. Immer wieder versucht er, der Bachelorette nahe zu kommen, ist dabei aber so ungelenk und uncharmant, dass Melissa mehr und mehr genervt wirkt. Weil er weiter probiert, seinen Arm um sie zu legen, fühlt sich die Ex-"Love Island"-Kandidatin sogar unwohl. 

Für den Macho-Moment der Folge sorgt er, als er Melissa dabei beobachtet, wie sie mit den anderen anwesenden Männern spricht. "Wenn das meine Freundin ist, lass ich die gar nicht mit denen quatschen", tönt Emre in die Kamera.

Am Ende des Dates setzt er noch einen drauf, als er Melissa zum Abschied auf die Wange küssen will und sie ihn mit den Worten von sich weist "Nicht küssen". "Ist nicht mein Ding", erklärt sie später. Dass er während des Gruppendates so forsch war, passt der Bachelorette nicht. Aber weil sein Ego ungefähr der Stärke von Seidenpapier gleicht, reagiert Emre nicht verständnisvoll, sondern wütend und macht seinem Ärger im Gespräch mit den anderen Männern Luft. 

Ein Ego fragiler als das andere

Überhaupt, diese ganzen fragilen Egos. Es ist ein Phänomen der "Bachelorette", das schon in den vergangenen Staffeln auffiel: Die Männer haben sich bei der Junggesellin gefühlt noch nicht mal zu Ende vorgestellt, da wollen sie schon wissen: "Was denkst du über mich?" Weder Grieche Ioannis noch Wiener Daniel kann Melissa eine ausführliche Antwort geben. Verständlich, hat sie die Herren doch gerade erst kennengelernt. 

Das Einzeldate hat Melissa mit Österreicher Daniel. Dafür hat die Produktion kurzerhand den Dinnertisch samt Stühlen ins Meer gestellt. Romantik à la RTL. Zurück im Haus reagiert Ioannis pikiert. Es ist gefühlt noch kaum eine Stunde vergangen, da möchte er die Bachelorette am liebsten schon für sich haben. Melissa hat dazu nur einen Kommentar: "Es ist noch zu früh, um eifersüchtig zu sein", stellt sie in der Nacht der Rosen fest. Recht hat sie. 

Friseur und Nagellack-Fan Rouven schießt sich derweil selbst komplett ins Aus. Er sei verwundert gewesen, verrät er Melissa, dass sie genau sein Typ sei. "Ich dachte da kommt jetzt ne Barbie", erklärt er ihr. Warum er denn dann mitgemacht habe, fragt sie im Gegenzug. "Um ein bisschen meinen Namen zu vermarkten am Anfang", gibt er - etwas zu ehrlich - zu. Gut, diese Ambitionen haben vermutlich einige der Kandidaten. Für Melissa ist der Instagram-Ruhm allerdings ein Totschlagargument. Rouven ist raus und mit ihm auch Kuss-Macho-Emre und zwei weitere (deren Namen wir jetzt leider vergessen haben).


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