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"Game of Thrones" erfolgreicher als "Sopranos": Drachen schlagen Mafiosi

Zwölf Jahre lag "Sopranos" unangefochten vorn, das ist jetzt vorbei: "Game of Thrones" hat das Mafia-Epos überholt und ist damit die erfolgreichste Serie des US-Senders HBO.

Was ist das Erfolgsrezept von "Game of Thrones"? Sind es die Drachen? Oder die grausamen Szenen? Oder gar das unerwartete Auslöschen von Hauptfiguren? Schwer zu sagen, was die Massen an der Fantasy-Serie am meisten begeistert. Fest steht jetzt allerdings, dass es die erfolgreichste Serie des Bezahlsenders HBO ist - noch vor der Mafiaserie "Sopranos". Die blutigen Ereignisse auf dem fiktiven Kontinent Westeros haben die blutigen Ereignisse im realen New Jersey abgelöst: Mit durchschnittlich 18,4 Millionen Zuschauern pro Folge von Staffel vier hat "Game of Thrones" den "Sopranos"-Rekord von 18,2 Millionen aus dem Jahr 2002 (ebenfalls vierte Staffel) geknackt, wie der Sender laut "Entertainment Weekly" bekanntgab. Im vergangenen Jahr hatte der Durchschnitt bei "Game of Thrones" noch bei 14,4 Millionen gelegen.

Die tatsächliche Zuschauerzahl dürfte allerdings sehr viel höher sein, denn was in den HBO-Auswertungen fehlt, sind die illegalen Downloads der Fantasy-Serie. Auch in dem Bereich macht "Game of Thrones" regelmäßig Schlagzeilen, weil es immer wieder die Liste der am meisten illegal heruntergeladenen Sendungen anführt. In den USA steuert die vierte Staffel derzeit auf ihr Finale zu: Am 8. Juni läuft die vorletzte Folge, am 15. Juni die letzte Folge. In Deutschland ist die vierte Staffel seit 2. Juni auf Sky Atlantic HD in der deutschen Fassung zu sehen.

Sie können der Autorin hier auf Twitter folgen: @FrauClodette.

ukl
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