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TV-Kritik

"Sing meinen Song": Darum fühlt sich Judith Holofernes wie Yoko Ono

Bei "Sing meinen Song" stand am siebten Abend das Werk von Mark Forster im Mittelpunkt, das persönliche Geständnis kam jedoch von jemand anderem: Judith Holofernes verriet, was sie mit Yoko Ono verbindet.

"Sing meinen Song"

Bei "Sing meinen Song" erklärte Judith Holofernes, wieso sie sich wie Yoko Ono fühlt.

MG RTL D

Vermutlich hat Yoko Ono noch nie von "Sing meinen Song" gehört. Doch in der siebten Folge der aktuellen Staffel spielte die Frau eine wichtige Rolle. Denn für Mark Forster trägt sie die Schuld daran, dass die Beatles zerbrochen sind. Das ist keine Petitesse in den Augen eines Mannes, der seine Musik als "Mischung aus Beatles und deutschem HipHop der 90er Jahre" bezeichnet. 

Diesmal stand das Werk Mark Forsters im Mittelpunkt, der in seinem Song "Kogong" die Ehefrau von John Lennon sogar namentlich erwähnt hat - was Judith Holofernes zu einem Geständnis bewegen sollte. Aber dazu später mehr.

Die Wir-sind-Helden-Sängerin übernahm einen bedeutenden Part an diesem Abend. Denn in guter Tradition dieser Sendung interviewt sich der Künstler nicht selbst, so übernahm Holofernes von Forster das Amt des Moderators und befragte Forster über sein Leben und seine Songs.

Mark Forster nimmt bereits zum zweiten Mal teil

Da der 34-jährige Sänger bereits 2017 beim Tauschkonzert mitgemacht hatte, war ihm diesmal nicht viel Spektakuläres zu entlocken - dass er sich während einer Wanderung auf dem Jakobsweg dazu entschlossen hat, Musiker zu werden, wusste man bereits aus dem vergangenen Jahr. Damals verriet er auch, wie der gebürtige Mark Ćwiertnia zu seinem Künstlernamen kam.

So war es spannender zu hören, was die anwesenden Künstler aus den bekannten Hits Forsters machen. Leslie Clio entschied sich für Forsters erste Single "Auf dem Weg". Johannes Strate sang "Bauch und Kopf", Mary Roos begeisterte mit "Zu Dir (Weit weg)" und erwägt nun, den Song selbst aufzunehmen. Alphaville-Sänger Marian Gold zeigte mit seiner Version von "Wir sind groß" eine weitere Facette seines großen Könnens. Und Rea Garvey sang "Stimme", den bislang einzigen Song, der aus Forsters Kooperation mit dem Produzenten Felix Jaehn hervorgegangen ist.

Mark Forster selbst stellte seine neue Single "Like a Lion" vor, und ließ dafür extra den Reggae-Musiker Gentleman einfliegen. Der nahm für den dreiminütigen Song die Strapazen von 56 Stunden Flugzeit auf sich - was von den anderen Musikern mit großen Beifall honoriert wurde.

Yoko und Judith

Judith Holofernes beschloss die Sendung mit "Kogong", jenem eingangs erwähnten Song, in dem Mark Forster die folgende Zeile getextet hat: "Ich bin fuckin‘ Yoko Ono, mein Herz ist Paul und John." Diese Zeile wandelte Holofernes jedoch ab - und sang stattdessen "Ich bin meine eigene Yoko". 

Der Grund dafür ist ein sehr persönlicher: "Weil ich, seit wir mit den 'Helden' aufgehört haben, immer gedacht hab: Ich fühl mich, als wäre ich meine eigene Yoko. Als Frau hat man immer das Gefühl, man ist schuld, eine Band kaputt gemacht zu haben." Ein kleiner, aber bewegender Einblick in das Herz dieser sonst so starken Frau. 

Die Konfettikanone für die beste Performance erhielt sie dafür allerdings nicht - die ging an Leslie Clio. Die hat ihre Karriere gleich als Solokünstlerin gestartet - und wird deshalb nie in den Verdacht geraten, eine Yoko zu sein.

Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.