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Interview

Mark Forster: "Poldi ist für mich ausgebüxt"

Wenn das ZDF heute Abend das Deutschland-Spiel überträgt, wird sein Lied erklingen: Mark Forster hat mit "Wir sind groß" den EM-Hit geschrieben. Dem stern erzählt er, wie es dazu kam - und was ihn mit Lukas Podolski verbindet.

Mark Forster

Von ihm stammt der EM-Song des ZDF: Mark Forster

Mark Forster, heute Abend spielt Deutschland gegen Frankreich. Wo werden Sie das Spiel sehen?
Ich bin schon in Marseille und sehe das Spiel im schönsten Stadion der Europameisterschaft. Darauf freue ich mich schon. 

"Wir sind groß" ist der EM-Song des ZDF. Was ist das für ein Gefühl, wenn man sein eigenes Lied bei einer Fußballübertragung hört?
Ein verrücktes und schönes Gefühl. Seit ich ein kleines Kind bin, bin ich großer Fußballfan und habe schon immer Welt- und Europameisterschaften geguckt. Ein Lied zu schreiben, dass bei einer EM gespielt wird - das ist ein Kinderzimmer-Traum.

Haben Sie sich nach mehr als drei Wochen EM schon daran gewöhnt, oder bekommen Sie noch immer Gänsehaut, wenn Ihr Song im ZDF erklingt?
Die ersten Male fand ich es komisch und unpassend, denn ich habe den Song in einem ganz anderen Kontext abgespeichert. Inzwischen habe ich das Gefühl, dass es zusammengehört. Ich habe immer noch das Gefühl, dass ich erwischt werde. Es ist, wie wenn man von den Eltern mit einer schlechten Note erwischt wird - aber in gut.

Den Song "Wir sind groß" gab es bereits, als ihn das ZDF als EM-Song ausgewählt hat. Haben Sie beim Schreiben schon darauf spekuliert, dass es ein Fußballlied werden könnte?
So ein Lied, das andere Leute berühren soll, muss eine eigene Geschichte und eine eigene Seele haben. Das kann man nicht mathematisch steuern. Ich habe einfach ein Lied über Freundschaft geschrieben. Über meine Band und über die verrückten zwei Jahre, die wir hatten. Man muss ein Gefühl treffen, das mit dem verwandt ist, was man bei einem Turnier erlebt.

Haben Sie die deutschen Spieler schon getroffen?
Die Spieler sind alle sehr fokussiert und abgeschottet. Aber ich war kurz vor der EM bei der Vorbereitung in Evian beim EM-Quartier. Ich hab einen Kumpel in der Nationalmannschaft, Lukas Podolski, der ist aus dem Mannschaftshotel ausgebüxt und hat mich in meinem Hotel besucht.  

Ist Podolski auch Ihr Lieblingsspieler?
Klar! Er mag es nicht, dass er das Maskottchen ist, aber trotzdem fliegen ihm alle Herzen zu. Die meisten anderen Länder wären schon froh, einen solchen Spieler zu haben, der in Topform ist und 130 Länderspiele gemacht hat und den man jederzeit bringen kann.

Vor dem Italien-Spiel haben Sie auf Facebook geschrieben: "Kurz noch letzte Analysedetails besprochen. Mit Mehmet". Später am Abend hat Scholl die Taktik von Jogi Löw kritisiert. Wie war die Begegnung?
Ich bin ihm zum ersten Mal kurz vor dem Spiel begegnet. Ich war total beeindruckt von der Begegnung. Als ich 12 war, war mein ganzes Zimmer voll mit Mehmet-Scholl-Postern. Ich hab selten jemanden getroffen, der so für eine Sache brennt. Dem ist es nicht egal, wie die deutsche Nationalmannschaft spielt. Er ist ein leidenschaftlicher Typ.

Teilen Sie Scholls Kritik an der taktischen Ausrichtung?
So tief stecke ich da nicht drin, dass ich beurteilen könnte, was ein Chefscout macht. Aber es ist doch okay, wenn ein Kritiker öffentlich mal dagegenhaut. Die Nationalmannschaft und Jogi Löw können das schon ab. 

Sie haben als Pianist von Kurt Krömer erste Berühmtheit erlangt. War es ein weiter Weg zum Popstar?
Ich habe in der Zeit eine Menge gelernt. Es ist cool, zu sehen, wie jemand  nur mit Worten 3000 Leute so bearbeiten kann, dass sie mit vor Lachen mit Magenkrämpfen auf dem Boden liegen. Das bringt auch was für die Musik und für die Konzerte, die ich spiele. Für meine Aufgabe als Popstar. Ich finde es gut, dass es über die Musik hinausgeht. Ich bin auch gerne lustig. Das kommt aus der Zeit.

Bleibt zum Schluss die Frage: Wie geht das Spiel heute Abend aus?
Ich glaube, dass es ohne Gegentor nicht geht, dazu ist die Offensive von Frankreich zu stark. Ich hoffe und glaube aber, dass Deutschland gewinnen kann und tippe auf ein 2:1.

kann man sich gegen eine maßnahme vom jobcenter wehren?
hallo. ich bin quasi arbeitsunfähig seit meinem 18ten lebensjahr. ich wiege 200 kg und habe eine betreuung weil ich sonst gar nichts schaffen würde. sie bringt mich zu terminen und begleitet mich zu arzt besuchen. das einzige was ich noch alleine kann ist einkaufen und das auch nur weil es nunmal lebensnotwendig ist ,jedoch bin ich danach total erschöpft und fertig.ich kann keine 200 meter mehr laufen.und mal ganz abgesehen von meiner körperlich verfassung leide ich seit meiner kindheit an starken depressionen,borderline,panikattacken,einer traumatischen belastungsstörung und angstzuständen. ich bin demnach körperlich sowie auch psychisch ziemlich fertig. gestern war ich beim amtsarzt zur begutachtung sowie auch einmal vor 2 jahren. und die ärztin sagt mir ernsthaft,das es zumindest köperlich nicht ausreichen würde das ich weiterhin krank geschrieben werden kann und sagte,das eine maßnahme sicherlich gut sein kann.und das obwohl ich bereits sagte,das ich körperlich unfähig bin irgendwas alleine zu schaffen und ,meine betreuerin mich überallhin begleiten muss.(ich habe kein auto)ich bin vollkommen entsesetzt und habe nun angst das sie mich in eine maßnahme stecvken welche ich einfach nicht schaffe und sie mir dann das minum an geld nehmen welches ich bekomme und ich dann verhungernd und auf der starße leben muss,eben weil es ein ding der unmöglichkeit für mich darstellt.kann man sich da irgendwie wehren?sie sagt sie findet ich sei zu jung um berentet zu werden (28).ich habe gerade wirklich angst.kann man einen menschen zwingen etwas für ihn unmögliches zu tun?ich hab das gefühl die wollen irgendeine quote erfüllen und solange man die arme bewegen kann,ist man arbeitsfähig...hilfe :(