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"stern TV" auf RTL: Erfolgreiche Premiere für Steffen Hallaschka

"stern TV" funktioniert offenbar auch ohne Günther Jauch. Mehr als drei Millionen Zuschauer sahen die Premiere von Moderator Steffen Hallaschka. Und auch die Kritiker reagierten überwiegend positiv.

Steffen Hallaschkas Einstand als Günther-Jauch-Nachfolger ist geglückt: 3,06 Millionen Zuschauer schalteten am Mittwochabend ab 22.15 Uhr sein Debüt bei "stern TV" ein. Damit liegen die Zahlen über dem Jahresdurchschnitt 2010, wo sich 2,96 Millionen Menschen für das TV-Magazin begeistern konnten. Nur in der Gruppe der 14- bis 49-Jährigen ist noch etwas Luft nach oben: 1,64 Millionen sahen zu. Günther Jauch wollten in der Saison 2010/11 dagegen durchschnittlich 1,66 Millionen sehen.

Die Kritiker sind Hallaschka ebenfalls wohlgesonnen. Das Format sei "deutlich weniger bildungsbürgeronkelig geworden", freut sich die "taz". Der Personalwechsel könnte eine Chance sein, "das Tränendrüsige zugunsten von Fakten und Streitgesprächen zurückzufahren".

"Deutlich mehr Witz"

Auch der Branchendienst kress.de beurteilt den Einstand überwiegend positiv: Zwar habe sich nicht allzu viel geändert, doch Hallaschka bringe eigene Qualitäten mit: "Der Neue ist ein eigenständiger Typ, ein guter Moderator und Interviewer. (...) Interessante Akzente setzt er zuweilen mit deutlich mehr Witz und Dynamik in den Anmoderationen, als sein Vorgänger dies zu tun pflegte."

Zwar gibt das Medienportal "Meedia.de" Hallaschkas Debüt überwiegend gute Noten. Die Sendung insgesamt kommt aber schlecht weg: "Das Konzept von 'stern TV' ist aber dringend überholungsbedürftig. Die ganze Sendung ist nämlich schlicht und ergreifend viel zu lang und viel zu langweilig, doch das ist nicht die Schuld des Moderators."

Jauch hatte in der vergangenen Woche letztmalig das Magazin moderiert, das er fast 21 Jahre lang präsentiert hat. Ab September wird er dann in der ARD am Sonntagabend den Polit-Talk übernehmen. Hallaschka ist für seine Moderation des innovativen WDR-Formats "Kanzlerbungalow" 2004 für den Grimme-Preis nominiert gewesen, im NDR hatte er das das Verbrauchermagazin "Markt" und vertretungsweise die "NDR Talk Show" moderiert.

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Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.