HOME

"Wer wird Millionär?": Rentnerin Jutta scheitert an der Glühbirne: Hätten Sie die Millionenfrage gewusst?

Sie bekam am Montagabend die Eine-Million-Euro-Frage gestellt: "Wer wird Millionär?"-Kandidatin Jutta Tegeler-Mehl scheiterte an der kniffligen Aufgabe, konnte jedoch mit 500.000 Euro nach Hause gehen.

"Wer wird Millionär?"-Kandidatin Jutta Tegeler-Mehl

Hoffte auf die Million: "Wer wird Millionär?"-Kandidatin Jutta Tegeler-Mehl

Die Eine-Million-Euro-Frage hatte es in sich: "Welchen Eintrag findet man im 'Urduden' von 1880 nicht?", wollte Moderator Günther Jauch von der resoluten und sympathischen Kandidatin Jutta Tegeler-Mehl wissen. 

Bereits in der vergangenen Woche hatte sich die Projektentwicklerin im Ruhestand mit einem eindrucksvollen Durchmarsch bei "Wer wird Millionär?" bis zur 500.000-Euro-Frage gespielt, beantwortete mit Hilfe des 50:50- und Telefonjokers sogar die Frage nach der "Zwei-Meter-Regel" im Schwarzwald richtig. Da die Zeit um war, wurde ihr die Millionenfrage erst in der am Montagabend ausgestrahlten Sendung gestellt.

Die Antwortmöglichkeiten zur Frage nach dem Urduden: A: Mikrophon, B: Dynamit, C: Batterie oder D: . Eine knifflige Aufgabe, bei der es darum ging, die Erfindungen der jeweiligen Gegenstände zeitlich korrekt einzuordnen. "Alles, was in Richtung Chemie und Physik geht! Das ist überhaupt nicht mein Ding", hatte Tegeler-Mehl vor der Sendung noch gesagt. Prompt bekam sie es nun mit einer Physik-Frage zu tun.

Die Fragen von Jutta Tegeler-Mehl zum Nachspielen

    Ein zylindrisches Gefäß, in dem Speisen gekocht werden - oder kurz: ...?

    Rentnerin geht bei "Wer wird Millionär?" auf Nummer sicher

    Tegeler-Mehl wusste die Antwort nicht. Zwar konnte sie Dynamit ausschließen, doch da die 67-Jährige keine Joker mehr hatte, wollte sie nichts riskieren. Sie entschied sich, auszusteigen und durfte mit 500.000 Euro nach Hause gehen. 

    Eine kluge Wahl, denn Tegeler-Mehl hätte auf das Mikrophon getippt. Falsch! Dessen Entwicklung ging mit dem Telefon einher, das bereits 1876 von Alexander Graham Bell zum Patent angemeldet wurde. Das Dynamit war bereits knapp zehn Jahre vorher von Alfred Nobel entwickelt worden und die Batterie von Alessandro Volta sogar schon 1800.


    Glühlampe wäre die richtige Antwort gewesen

    Somit ist die richtige Antwort D: Glühlampe. Sie wurde erst 1880 zum Patent zugelassen, als Erfinder gilt der US-Amerikaner Thomas Alva Edison, obwohl der britische Physiker und Chemiker Joseph Wilson Swan bereits zwei Jahre zuvor ein ähnliches Produkt vorgestellt hatte.

    Obwohl Jutta Tegeler-Mehl die nicht knacken konnte, war sie über ihren Gewinn überglücklich. Sie will einen Traktor für ihren Mann kaufen und im Urlaub den Bären in Alaska beim Lachse fischen zuschauen.

    mai
    Wie heißt der Film?
    Hallo, seit langer Zeit bin ich auf der Suche nach einem Film, den ich vor ca. 25 Jahren gesehen habe. Es ist ein französischer Film von oder in der Art wie Eric Rohmer. Der Titel könnte "Betrug" oder ähnlich lauten. Es geht um eine Dreiecksgeschichte, bei der ein Mann von seiner Ehefrau und seinem besten Freund betrogen wird. Der Film erzählt seine Geschichte in Rückblenden und steigert die Spannung dadurch, dass der anfangs unwissende Zuschauer von Rückblende zu Rückblende mehr Informationen erhält, bis er gegen Ende sogar wissender ist als die Darsteller. Wie ein roter Faden zieht sich dabei die Frage durch den Film: Wer hat zu welchem Zeitpunkt was gewusst. - Ab wann wusste der betrogene Ehemann, dass er betrogen wurde? - Ab wann wussten die Betrüger, dass der Ehemann wusste, dass er betrogen wurde usw. Der Film beginnt äußerst langatmig. Wenn ich mich recht erinnere mit einer 20-minütigen fast statischen Kameraeinstellung. Zwei Personen (Ehefrau und Liebhaber) sitzen an einem Tisch eines sehr einfachen Restaurants. Aus dem Gespräch erfährt man, dass sie früher einmal ein Verhältnis hatten. Im Laufe der Unterhaltung verdichtet sich allmählich die Befürchtung, der Beste Freund/ Ehemann könnte eine Ahnung gehabt haben. Dann folgt die erste Rückblende. Dieses Prinzip von sich verdichtender Ahnung verstärkt sich immer mehr und verleiht dem Film eine - wie ich finde - einzigartige Dramaturgie. Wäre wundervoll, wenn jemand helfen könnte. Gruß Leo