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"Bares für Rares": "Ich denk' immer, man kann nicht genug haben" - Horst Lichter verrät kuriosen Sammlerspleen

Ein Paar will einen Batteriehalter bei "Bares für Rares" verkaufen. Das ungewöhnliche Objekt bringt die geheime Sammelleidenschaft von Moderator Horst Lichter zu Tage. Selbst Experte Detlev Kümmel staunt.

Bares für Rares

"Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel erklärt Horst Lichter den Batterie-Schaukasten, den Achim Klöckner und Vera Hillebrand verkaufen möchten.

ZDF

"So etwas hatten wir bei 'Bares für Rares' noch nie – und das will etwas heißen." Mit diesen Worten begrüßt Horst Lichter Achim Klöckner und Vera Hillebrand aus Köln in der ZDF-Trödelshow. Das Paar will einen Verkaufsständer in Form einer überdimensionalen Batterie verkaufen. "Das stand in einem Elektrofachgeschäft, das wir vor 35 Jahren übernommen hatten", klärt Hillebrand die Herkunft des ungewöhnlichen Objekts auf. Damit seien Batterien zum Verkauf angeboten worden. Aber ist die Rarität überhaupt etwas wert?

Es handle sich um ein Verkaufsdisplay der Firma Daimon, klärt "Bares für Rares"-Experte Detlev Kümmel auf. "Das ganze wurde in Form einer großen Blockbatterie gestaltet, auf der Rückseite konnten die verschiedenen Batterien zum Verkauf entnommen werden", erklärt Kümmel. Das Objekt sei aus Sperrholz gefertigt und dann mit Blech ummantelt worden. "Das ist wirklich sehr schön gemacht", lobt er. Vermutlich sei das Display in den 50er Jahren von der Firma Daimon selbst in Auftrag gegeben worden. Ein Hersteller sei aber nicht mehr auszumachen.

100 bis 150 Euro hätten die Verkäufer gerne dafür. Wenn es weniger werde, sei das auch nicht schlimm. Doch Detlev Kümmel kann das Paar beruhigen: "Wir treffen hier ein Sammlergebiet." Es gebe sogar ein Batteriemuseum in der ehemaligen Villa der Daimon-Gründerfamilie Schmidt in Berlin. "Deswegen bin ich hier bei 200 bis 300 Euro", sagt der Experte.

"Bares für Rares"-Moderator Horst Lichter hamstert Batterien

Doch bevor es in den Händlerraum geht, verrät Moderator Horst Lichter noch ein Geheimnis. "Hab' ich dir meine heimliche Leidenschaft erzählt?", fragt er Kümmel. "Ich sammle schon seit Jahrzehnten Isolierband, Klebebandrollen und Batterien", sagt Lichter. "Weil ich denke immer, man kann nicht genug haben." Kümmel guckt verwundert und lacht. Die Sammlung Lichters ist wohl eher ein Spleen als eine Leidenschaft.

Gruppenfoto der "Bares für Rares"-Experten

Bei den Händlern kommt der Schaukasten vor allem bei Daniel Meyer gut an. "Ein seltenes Stück", sagt der Kunstexperte. Steffen Mandel startet mit 80 Euro. Doch auch Fabian Kahl ist an dem seltenen Stück interessiert. In Zehner-Schritten schießt der Preis nach oben. Für 180 Euro erhält Kahl den Zuschlag. Die Verkäufer freuen sich: "Damit können wir mit unseren Freunden einen schönen Abend verbringen."

mai