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"Bares für Rares" Dieses Stofftier steht im Moma – DDR-Spielzeug erzielt unglaublichen Preis

Bares für Rares: Sven Deutschmanek, Horst Lichter, Verkäufer
"Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek und Moderator Horst Lichter staunen über das Objekt von Karlheinz Pallapies: ein Stofftier-Nashorn
© ZDF
Bei "Bares für Rares" wird Spielzeug nicht immer hoch gehandelt. Ganz anders bei diesem Stoffnashorn. Es entpuppt sich als absolute Rarität. Schnell schießt der Preis nach oben.

Tierische Objekte sind am Mittwoch in der ZDF-Trödelshow "Bares für Rares" gefragt. Ob eine Pferdefigur aus Bronze, eine Brosche in Schmetterlingsform, ein Orchester aus Froschfiguren oder ein Elefantenschaukelpferd - alle Stücke haben einen Bezug zu Tieren. Einen ganz besonderen Schatz hat Karlheinz Pallapies aus Castrop-Rauxel dabei. Ein Nashorn-Stofftier, das ein kleines Vermögen wert ist. "Ich habe das im Moma (Museum of Modern Art) in New York gesehen und dachte mir, so eins habe ich doch noch im Keller", erklärt der Rentner. Er habe es 1967 in Leipzig erworben. "Ich habe es gegen einen Farbfernseher getauscht." Doch was ist es heute wert?

"Dieses Nashorn hat Renate Müller designt. Es war für therapeutische Zwecke gedacht", erklärt "Bares für Rares"-Experte Sven Deutschmanek. Damit sollte der Tast- und Spürsinn von Kindern geschärft werden. Das Nashorn aus Rupfen, einem leinenähnlichen Stoff, sei mit Holzwolle gefüllt und die besonders beanspruchten Stellen seien mit Leder verstärkt. Das Erstaunliche an dem vorliegenden Objekt sei, dass es nicht bespielt ist. "Es ist wie neu."

"Bares für Rares"-Experte hält 1500 Euro für realistisch

1000 Euro wünscht sich Besitzer Pallapies für sein Nashorn. Experte Deutschmanek geht in seiner Expertise sogar darüber. "Ich denke, dass 1000 bis 1500 Euro realistisch sind", sagt er. Das Nashorn sei immerhin nicht im freien Verkauf erwerblich gewesen. Jetzt gilt es, Nashorn-Fans im Händlerraum zu finden.

"Renate Müller", erkennt Fabian Kahl sofort. "Das ist eines ihrer teuersten Objekte", sagt er und startet mit einem Gebot von 500 Euro. Schnell schießt der Preis nach oben. Doch selbst bei 800 Euro zuckt Pallapies nicht. "Dann biete ich noch 1000", erklärt Kahl. "Ich hatte an 1200 Euro gedacht", sagt der Verkäufer. Der gebürtige Thüringer Kahl ist einverstanden. "Ich denke, der Käufer und auch ich sind zufrieden", sagt Pallapies. "Perfekt."

mai

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