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Vor 16 Jahren: Wie die "Simpsons" US-Präsident Donald Trump voraussagten

Ende des Jahres könnte Donald Trump zum neuen US-Präsidenten gewählt werden. In der Fernsehserie "Die Simpsons" war er das schon vor über anderthalb Jahrzehnten - und trieb das Land in den wirtschaftlichen Ruin.

Lisa Simpson von den "Simpsons" als US-Präsidenten: Nachfolgerin von Donald Trump

"Die Simpsons" vor 16 Jahren: Lisa Simpson als US-Präsidentin - als Nachfolgerin von Donald Trump

"" sind als geniale gesellschafts- und kulturkritische Fernsehserie dafür bekannt, immer wieder große Ereignisse vorherzusagen. Das Orakel der Show reicht vom Tigerangriff auf Siegfried & Roy über den NSA-Abhörskandal bis Miley Cyrus' "Wrecking Ball"-Video. Die möglicherweise gruseligste Vorhersage der rund 27-jährigen Seriengeschichte gelang den Machern der Show aber vor 16 Jahren in der Folge "Bart To The Future": Die Episode spielt in der Zukunft, die schlaue Simpsons-Tochter Lisa wird zur US-Präsidentin gewählt - und löst damit Donald Trump ab.

Der Vorgänger hat dem Land den wirtschaftlichen Kollaps beschert, der Hinweis auf ihn ist kurz, aber prägnant: Präsidentin Lisa bespricht den Etat im Weißen Haus und sagt zu ihren Beratern: "Wie Sie wissen, haben wir von Präsident eine ziemliche Haushaltskrise geerbt." Dass die Lage sei sogar mehr als ernst sei, macht einer der Berater daraufhin deutlich: "Wir sind pleite."


Die Aktualität der Pointe ist umso erstaunlicher, wenn man bedenkt, dass "Bart To The Future" zum ersten Mal im März 2000 ausgestrahlt wurde. Gut 16 Jahre später könnte die düstere Polit-Vision der "Simpsons" tatsächlich wahr werden, liegt Trump doch zumindest im Rennen der republikanischen Präsidentschaftsbewerber zurzeit souverän vorn.

"Die Simpsons": Donald Trump als Warnung

Autor Dan Greaney freut sich im Interview mit dem "Hollywood Reporter" zwar über die aktuelle Aufmerksamkeit für die alte Folge, dennoch habe der kleine Gag damals durchaus einen ernsten Hintergrund gehabt - er sei eine "Warnung an Amerika" gewesen. "Es passte zu der Aussicht, dass Amerika verrückt wird". Schließlich hätten "Die Simpsons" schon immer die Auswüchse der amerikanischen Kultur verhandelt, so Greaney, und Trump sei eben so ein Auswuchs in Vollendung.

tim

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