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Dschungelcamp 2019: Doch nicht so "schtrong"? Darum bricht Bastian Yotta im Dschungelcamp in Tränen aus

Er gibt sich als Kämpfer und großer Motivator: An Tag 4 im Dschungelcamp zeigt Bastian Yotta seine weiche Seite. Er weint im Dschungeltelefon. Doch nicht alle nehmen ihm seine Tränen ab.

Bastian Yotta

Bastian Yotta weint im Dschungeltelefon.

MG RTL D

Verkehrte Welt im Dschungelcamp: Während Gisele Oppermann überglücklich von der Dschungelprüfung zurück kommt, bricht Bastian Yotta in Tränen aus. Ist der Muskelprotz des Dschungelcamps doch nicht so "schtrong", wie er es vorgibt?

Am Lagerfeuer erzählt Yotta seine Lebensgeschichte. "Ihr wisst ja nicht, aus welchem Dreck ich komme." Vor allem die Beziehung zu seinem Vater habe ihm als junger Mann zu schaffen gemacht. "Ich habe angefangen als ganz normaler Versicherungsvertreter bei meinem Vater im Geschäft. Es war schlimm. Wir waren Geschäftspartner, aber ich wollte einfach nur Vater und Sohn sein", erklärt der 42-Jährige. 

Bastian Yotta: "Ich war vier Monate obdachlos"

Schließlich sei er aus der Firma seines Vaters ausgestiegen und sei zunächst sehr erfolgreich gewesen. Doch als er sich dann von seiner Frau Kristin getrennt habe, geriet Yotta, der mit bürgerlichem Namen Gilmeier heißt, in finanzielle Schwierigkeiten. "Wenn du pleite bist, dann geht das krass schnell", sagt er. Nachdem sein Haus und seine Konten gepfändet wurden, habe er sich im "freien Fall" befunden.

Dann kommt Yottas Schockbeichte: Er sei für vier Monate obdachlos gewesen und habe an Suizid gedacht. "Ich dachte, was bist du für ein Versager geworden. Ich wollte mich einfach nur umbringen." Doch der Traum von einem Leben in Kalifornien habe ihn am Leben gehalten. "Ich dachte an Beach-Babes, durchtrainierter Körper. Und dann habe ich ein Lächeln im Gesicht bekommen", sagt Yotta. Er wollte neu anfangen.

Hilfe von Freunden oder von seiner Familie habe er damals nicht bekommen. "Mein Opa hätte mir sofort geholfen, doch ich habe ihn angelogen", gesteht Yotta. "Ich habe es alleine verbockt, also wollte ich es alleine schaffen." Die Erinnerung an seinen Opa ist es auch, die Yotta die Tränen in die Augen treiben. Nach den schlimmen Erfahrungen habe er sich einen Panzer zugelegt. Deshalb sehe ihn die Außenwelt teilweise als Angeber.

Dschungelcamp-Moderator: "Vielleicht hat er nur performt"

Bastian Yotta zeigt seine weiche Seite. Die Tränen waren echt, doch waren sie nur Teil eines wohl überlegten Plans? Ein Schachzug, um bei den Zuschauern besser anzukommen und sein Proll-Image zu revidieren? Dschungelcamp-Moderator Daniel Hartwich hält das für möglich. "Vielleicht hat er nur performt", mutmaßt er im Gespräch mit Sonja Zietlow. Falls ja, tun sich für Yotta in Hollywood neue Karrierechancen auf: als Schauspieler.

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mai