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TV-Schnellkritik

Dschungelcamp-Finale: "Es ist unglaublik" - Marc Terenzi setzt sich gegen Hanka Rackwitz durch

The Kron is here: Marc Terenzi ist Dschungelkönig 2017. Im Finale setzte er sich gegen Hanka Rackwitz durch, die zweite wurde. Auf dem dritten Platz landete Florian Wess. 16 lange Tage Dschungelcamp sind damit zu Ende - die Sieger und Verlierer.

Dschungelcamp 2017: Marc Terenzi ist Dschungelkönig

Dschungelcamp 2017: Marc Terenzi ist Dschungelkönig. Daniel Hartwich und Sonja Zietlow freuen sich.

Sieger des Tages: Marc Terenzi

Authentisch, sympathisch, gut aussehend. Mehr Argumente brauchte es nicht, um Marc Terenzi zum Dschungelkönig zu machen. Der US-Amerikaner unterhielt die Zuschauer nicht nur seit Tagen mit seinem Denglisch ("Denkst du, es ist möglisch, dass wir fresh Handtücher and some Strumpfhoses kriegen?"), sondern war der einzige, der sich keine Gewinnerstrategie im Dschungelcamp zurecht gelegt hatte. Der 38-Jährige verstellte sich nicht. Terenzi ist zurecht Dschungelkönig - der erste mit Sixpack.

Verlierer des Tages: Hanka Rackwitz

"Hanka, Königin des Dschungels. Das klingt so schön." Die Frau mit dem Klopapier in der Tupperdose wähnte sich schon auf dem Thron. Zu gut schien ihre Geschichte: TV-Maklerin mit Ticks besiegt im Dschungelcamp ihre Ängste und wird zur Heldin des Urwalds. Doch Rackwitz entpuppte sich als egozentrische Nervensäge, die pausenlos plapperte und jedem ihre Meinung aufzwingen wollte. Hanka, die Hyä(gie)ne des Dschungels. Von "Hankle Feucht" hatten auch die Zuschauer am Ende die Nase voll. Nur Platz zwei für Hanka.

Dschungelcamp-Finale: Kamelhirn und Krokodilvagina - die Ekelprüfungen am letzten Tag
Dschungelcamp 2017

Pech für Marc: Der Amerikaner musste in seiner Prüfung "Ächz" verschiedene Dschungelköstlichkeiten verzehren. Dabei hatte er gesagt: "Essen ist nicht mein Ding." Entsprechend schwer tat sich der 38-Jährige. Auf der Speisekarte standen zwei Nippel vom Kuheuter, ein Glas pürierte fermentierte Eier, eine Krokodilvagina, eine lebende Spinne und ein Kamelgehirn. Terenzi erspielte sich zwei Sterne.

Dschungelprüfung des Tages: Kamelhirn und Nippel vom Kuheuter

Alle drei verbliebenen Dschungelcamper mussten zu ihrer eigenen Prüfung antreten. Während Hanka Rackwitz in einer Säule mit Abfällen überhäuft wurde und Florian Wess in einer unterirdischen Höhle mit Ratten zu kämpfen hatte, bekam Marc Terenzi erneut Dschungelleckereien aufgetischt: Nippel vom Kuheuter, pürierte fermentierte Eier, Krokodilvagina, eine lebende Spinne und Kamelhirn. Igitt! Der Fischaugen geprüfte Terenzi biss herzhaft ins Kuheuter - und scheiterte, die Spinne und die Vagina fasste er erst gar nicht. Doch dafür, wie er die fauligen Eier und das Kamelhirn hinunterwürgte, gebührt ihm voller Respekt - und eine Einladung zum perfekten Promidinner.

Dschungelkönig der Herzen: Florian Wess

Ein oberflächlicher und verwöhnter Sohn, dem sein Schönheitschirurg ein paar Botoxspritzen zu viel gesetzt hatte: Mit diesem Image zog Florian Wess ins Dschungelcamp 2017. Doch im australischen Urwald konnte das Anhängsel von Gina-Lisa Lohfink endlich zeigen, wer er wirklich ist: ein verletzlicher und einfühlsamer Mann, der an seinem Aussehen zu scheitern droht. "Ich will endlich ein Erfolgserlebnis", hatte Wess gesagt. Platz drei ist eins. Glückwunsch.

Zitat des Tages:

"Es ist unglaublik and unvergesslik. Ik werde es niemals vergessen und ik danke euk alle." Marc Terenzi und seine ersten Worte als neuer Dschungelkönig.

Zweiter Verlierer des Tages: RTL

Nie war ein Dschungelcamp-Finale gefühlt länger als an diesem Samstagabend. Der Sender muss das Konzept für die Show dringend überarbeiten - oder die Show verkürzen. Nicht mal mehr Hankas Ticks oder Ekelessen vermochten so recht Spannung zu verbreiten. Oder wie Marc sagen würde: Ik klaube that is boring.

Dschungelcamp 2017: Boygroup-Sänger, Ehemann, Stripper - die Auf und Abs des Marc Terenzi
Tausende jubeln ihm zu: 2004 steht Marc Terenzi mit seiner Band Natural auf der Bühne von "The Dome" in Nürnberg. Der Frauenschwarm landete mit "Just One Last Dance" einen Hit. Dass dies der größte Erfolg seiner Karriere werden würde, ahnte er zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch nicht.

Tausende jubeln ihm zu: 2004 steht Marc Terenzi mit seiner Band Natural auf der Bühne von "The Dome" in Nürnberg. Der Frauenschwarm landete mit "Just One Last Dance" einen Hit. Dass dies der größte Erfolg seiner Karriere werden würde, ahnte er zu diesem Zeitpunkt vermutlich noch nicht.