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"Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow" Langeweile und Lethargie im Dschungel – diese fünf Dinge muss RTL jetzt ändern

Begeisterung pur bei Mike Heiter, Zoe Saip und Frank Fussbroich. Die Dschungelshow-Bewohner bieten nur wenig gute Unterhaltung.
Begeisterung pur bei Mike Heiter, Zoe Saip und Frank Fussbroich. Die Dschungelshow-Bewohner bieten nur wenig gute Unterhaltung.
© TVNOW / Stefan Gregorowius / MG RTL D
Melancholie unter künstlichen Palmen: Die Dschungelshow von Hürth droht zum Langeweile-Camp zu werden. Das liegt auch an den Spielregeln. Um die Show zu retten, muss einiges anders werden.

Schlafen dürfen die Kandidaten von "Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow" nur, wenn RTL den Schalter umlegt und das Licht im Tiny House aus ist. Doch was der Sender nicht ahnte: Mike Heiter, Frank Fussbroich und Zoe Saip können auch mit offenen Augen schlafen. Zumindest scheint es so. Die drei sind Meister der Lethargie. Jeder australische Koala hat mehr Esprit. Echte Dynamik mag im Dschungel von Hürth einfach nicht aufkommen. So wird minutenlanges Haare kämmen zum Event. Spannend? Nein!

Auch wenn die Einschaltquoten bislang stimmen – im Lockdown scheinen die Zuschauer wirklich verzweifelt zu sein, hat RTL ein Problem. Den Kölnern droht die langweiligste Staffel ever, ever. ever. Das schadet der Marke Dschungelcamp und damit auch künftigen Staffeln. Schuld daran sind auch die Spielregeln, die sich der Sender ausgedacht hat. Höchste Zeit, diese zu ändern. Fünf Dinge müssen jetzt passieren, um die Dschungelshow 2021 noch zu retten.

Das muss sich in der Dschungelshow ändern:

  1. Gruppendynamik
    Nur drei Kandidaten auf einmal gegeneinander antreten zu lassen, ist ein Fehler. Es kann keine Gruppendynamik entstehen. RTL muss sofort alle zwölf Kandidaten auf einmal einziehen lassen. Zum Beispiel mit Zelten um das Tiny House herum. Nur so besteht die Chance, dass es zu sozialen Konflikten kommt, die das Format spannend machen.
  2. Entzug
    Die Bewohner trinken munter Kaffee, rauchen und bekommen offenbar auch genug zu essen. Doch wer das Dschungelcamp kennt weiß, dass dass ein bisschen Koffein- oder Nikotinentzug die Belastungen für die Camper erhöhen – und damit meist ihr wahrer Charakter zum Vorschein kommt.
  3. Aussitzen
    72 Stunden verbringen die Bewohner im Tiny House. Ein überschaubarer Zeitraum, der es erlaubt. Konflikte einfach auszusitzen. Zoe Saip will in dieser Zeit nicht mal die Toilette benutzen. Die 72-Stunden-Regel muss fallen.
  4. Dauerstress
    Die Dschungelprüfungen setzen die Bewohner unter Stress. Doch danach ist wieder Dauerrumliegen angesagt. Wo sind die Schatzsuchen? Die Bewohner brauchen auch tagsüber Aufgaben, die sie fordern.
  5. Gäste
    Ding Dong, hier ist Desiree Nick. Nichts täte dieser Show besser als Gastbewohner, die das lahme Stelldichein tüchtig aufmischen. Neben der Nick kämen Helena "Höllena" Fürst, Daniela Büchner oder Fiesling Matthias Mangiapane infrage.

Etwas Hoffnung für den lahmenden Dschungel gibt es noch. Am Montagabend ziehen drei neue Kandidaten ins Tiny House ein. Schauspielerin Bea Fiedler, Prince Charming-Gewinner Lars Tönsfeuerborn und Sängerin Lydia Kelovitz. Ob die mehr Unterhaltung bieten? Weniger als Heiter, Saip und Fussbroich geht eigentlich nicht mehr.

"Ich bin ein Star – Die große Dschungelshow" läuft um 22.15 Uhr auf RTL oder bei TVNow

mai

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