"DSDS" Didi raus, bevor er gesungen hatte


Geht bei "DSDS" alles mit rechten Dingen zu? Noch bevor er einen Ton von sich gegeben hatte, konnten die Zuschauer im RTL-Text lesen, dass Kandidat Didi Knoblauch "ausgeschieden" sei.

Die RTL-Zuschauer trauten ihren Augen nicht, als sie vor Beginn der sechsten Live-Show von "Deutschland sucht den Superstar" im Videotext lesen konnten, dass Kandidat Didi Knoblauch aus der Sendung ausgeschieden sei. Dabei hatte der blonde Fahrlehrer zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal zum Mikrofon gegriffen. Mit dem Eintrag erweckte der Kölner Sender so den Eindruck, als hätte das Ausscheiden des "DSDS"-Kandidaten schon vor der Zuschauer-Abstimmung festgestanden. Das Kuriose an der Geschichte: Am Ende der Show war es wirklich Didi, der das Feld räumen musste.

RTL erklärt die Panne mit einer fehlerharten Videotextseite. Die Seite 864 sei am 23. Januar, als Didi Knoblauch für den freiwillig ausgeschiedenen Stephan Darnstedt nachrückte, wieder aktiviert worden. Ursprünglich erstellt worden sei sie am 21. Dezember, am Tag als Didi aus der Top-20-Show ausgeschieden sei. Die Seite sei also nur veraltet und sei nicht mehr aktualisiert worden. Aufmerksame Zuschauer hatten den Sender verständigt, die Meldung wurde kurz vor dem Ende der Abstimmung entfernt.

"Didi hatte die wenigsten Zuschauerstimmen"

Bei "Deutschland sucht den Superstar" gehe alles mit rechten Dingen zu, teilte RTL mit. Notar Jens Fleischhauer bestätige das Abstimmungsergebnis von Samstagabend: "Didi Knoblauch hatte die wenigsten Zuschauerstimmen." Der Privatsender kündigte außerdem an, die Voting-Ergebnisse aller Sendungen nach dem Finale Mitte März zu veröffentlichen.

In der sechsten Live-Show unter dem Motto "Nummer-Eins-Hits" konnte Didi Knoblauch mit seiner Interpretation der Songs "Pretty Woman" Jury und Zuschauer nicht überzeugen. Dieter Bohlen gar fand die Auftritte des 25-Jährigen "echt schlimm" und "superscheiße". Schon vor seinem Auftritt sah Didi sich selbst als schwächster der Kandidaten. In der siebten Live-Show sind nur noch Vanessa Jean Dedmon, Mike Leon Grosch, Nevio Passaro und Tobias Regner im Rennen um den Titel "Superstar". Das Motto wird dann "Greatest Soul-Hits" sein.

DPA/haf DPA

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