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Einschaltquoten: Acht Millionen schalten Schweizer "Tatort" ein

Die Einschaltquote war stark: Die erste Austrahlung der "Tatort"-Folge "Geburtstagskind" aus Luzern sahen acht Millionen Menschen. Auch bei den jungen Zuschauern kam der Film gut an.

Acht Millionen Zuschauer. Jeder zehnte Bundesbürger! In der Programmredaktion der ARD konnte man sich über eine starke Eröffnung der neuen "Tatort"-Saison freuen. Die Episode "Geburtstagskind" mit dem Schweizer Ermittlerteam um Kommissar Reto Flückiger (Stefan Gubser) und seine Kollegin Liz Ritschard (Delia Mayer) hatte beim Gesamtpublikum eine Einschaltquote von 24,9 Prozent. Auch bei der jungen, werberelevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen kam der "Tatort" am besten an: 17,6 Prozent (2,18 Millionen Zuschauer) brachten auch hier den Tagessieg. Der letzte "Tatort" aus der Schweiz hatte etwa 200.000 Zuschauer weniger, berichtet der Branchendienst "meedia.de".

Nach mehreren Sonntagen, an denen Wiederholungen alter Episoden gezeigt wurden, war "Geburtstagskind" eine Erstaustrahlung. Der erste "Tatort" aus Luzern wurde vor fast genau zwei Jahren gezeigt. Er erregte nicht nur ein großes Medienecho aufgrund der Rückkehr eines Schweizer Ermittlerteams nach mehreren Jahren Pause. Sondern auch, weil der Film "Wunschdenken" zunächst vom Schweizer Fernsehen nicht freigegeben und anschließend von Kritikern übereinstimmend verrissen worden war.

Die mit Abstand höchste Einschaltquote in diesem Jahr hatte die Episode "Willkommen in Hamburg", mit der Til Schweiger Anfang Mai seinen Einstand als ARD-Krimikommissar gab.

ono