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Entfesseltes "Supertalent": Von starken Frauen und eisigen Zeiten

Das "Supertalent" bot einmal mehr das volle Programm: Ein vereister Befreiungskünstler, die stärkste Frau der Welt und eine Internetberühmtheit fesselten durchschnittlich 7,55 Millionen Zuschauer vor ihrem Fernseher. Und ein paar echte Talente wurden auch entdeckt.

Dieter hebt ab! Bei der jüngsten Ausgabe der "RTL"-Show "Das Supertalent" ließ sich Jury-Mitglied Dieter Bohlen von der angeblich stärksten Frau der Welt tragen. Allerdings hatte die Polin Aneta Florczyk, 29, so ihre Probleme mit dem gerade einmal 82 Kilo schweren Pop-Produzenten und musste ihn wieder absetzen. Da war es doch erheblich einfacher, die beiden Jurorinnen Motsi Mabuse und Sylvie van der Vaart auf die 'leichte Schulter' zu nehmen. Dennoch reichte es für Aneta Florczyk nicht für die nächste Runde.

Zu den großen Überraschungen des Abends gehörte der Auftritt von Hasan Celicki. Millionen Menschen hatten Anfang des Jahres begeistert das Youtube-Video angesehen, das den tanzenden Opa in seinem Wohnzimmer zeigte. Doch auf der Bühne konnte Celicki nicht überzeugen, die Jury lehnte ihn einhellig ab.

David Merlini, ein Entfesselungskünstler aus Budapest, brachte das ganz große Spektakel auf die Talente-Bühne: Der 33-Jährige ließ sich in einem Eisblock einfrieren und schaffte es lebendig wieder heraus. Doch zum weiterkommen reichte es auch für Merlini nicht, Dieter Bohlen gab ein klares Nein.

Noch mehr Gänsehaut als der Eisblock verursachte der Auftritt von Sascha Miskovic. Der 35-Jährige aus Hagen sang das Lied "The Kill" von 30 Seconds to Mars und gewann in Dieter Bohlen seinen vielleicht größten Fan. Die Jury votierte mit "Ja".

Auch die 15-jährige Realschülerin Fabienne Rothe aus Dormagen überzeugte die Jury mit ihrem Gesangsauftritt. Im Vorjahr war sie noch mit ihrer Miley-Cyrus-Interpretation gescheitert. Dieses Mal klappte es mit einer Ballade von Leona Lewis besser: Die Jury lud sie in die nächste Runde.

Eine Bühnenshow der etwa anderen Art präsentierte Harald Fuß. Sein Team bot eine besondere Choreographie, ein so genanntes Schattentheater. Allerdings konnte die Performance nicht überzeugen. Die Jury verweigerte ein Weiterkommen.

Begeisterung dagegen für Dergin Tokmak aus Augsburg. Der 37-Jährige leidet an Kinderlähmung und lässt sich dennoch nicht vom Tanzen abbringen. Seine akrobatische Show rührte Sylvie van der Vaart, er ist beim nächsten Mal wieder mit dabei

seh