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Fernsehen: "Montagsmalerin" Sigi Harreis gestorben

Als Sigi Harreis die "Montagsmaler" von Frank Elsner übernahm, lief die beliebte Unterhaltungsshow schon erfolgreich im damaligen SWF. Sie führte die Sendung in die ARD und wurde selbst bundesweit bekannt und populär. Nun ist Sigi Harreis im Alter von 71 Jahren einem Krebsleiden erlegen.

Die Moderatorin Sigi Harreis ist tot. Das hat der Südwestrundfunk (SWR) am Mittwochabend bestätigt. Sie sei einem Krebsleiden erlegen, sagte eine Sprecherin. Nach einem Bericht der Illustrierten "Bunte" starb die in den achtziger Jahren mit der Unterhaltungsshow "Montagsmaler" sehr erfolgreiche Moderatorin am Dienstagabend in einem Münchner Krankenhaus im Alter von 71 Jahren.

"Ich bin sehr traurig", sagte ihr Ehemann Klaus Langer der Illustrierten. "Sigi hat sehr gelitten und gekämpft, aber es ist unglaublich, mit wieviel Würde und Kraft sie diese Krankheit ertragen hat."

14 Jahre erfolgreich in der ARD

Die gebürtige Tübingerin und ausgebildete Dolmetscherin begann ihre TV-Karriere als Kabelhilfe, Scriptgirl und Ansagerin im Bayerischen Fernsehen. Ende der 70er-Jahre arbeitete sie als Redakteurin und moderierte erste Unterhaltungssendungen.

1980 übernahm sie im SWF von Frank Elstner die "Montagsmaler", anfangs gemeinsam mit Liedermacher Reinhard Mey. Die Sendung lief ab 1982 auch sehr erfolgreich in der ARD. Durch sie wurde Harreis als Showmasterin bundesweit bekannt. Die "Montagsmaler" liefen bis 1996, danach zog sich Harreis aus dem Fernsehgeschäft zurück. In den letzten Jahren lebte sie mit ihrem Mann in München und auf Mallorca.

DPA / DPA
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