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Fernsehquote der "Harald Schmidt Show": Sky rechnet anders

Am Freitag schockte "Meedia" mit der Veröffentlichung der Zuschauerzahlen der "Harald Schmidt Show". Nun gab Sky eigene Zahlen bekannt - die nur unwesentlich weniger niederschmetternd ausfallen.

Das Entertainer Harald Schmidt, 55, im Laufe seiner ersten Woche im Bezahlfernsehen Zuschauer verloren hat, steht fest. Nun widerspricht aber der Sender Sky einem Bericht, den das Branchenmagazin "Meedia" am Freitag auf seiner Homepage veröffentlichte. Laut "Meedia" sahen Schmidts Sendung am dritten Tag lediglich 5000 Menschen. Dies entspräche einem Marktanteil von 0,00 Prozent.

Sky veröffentlichte daraufhin selbst Zuschauerzahlen der Sendung. Demnach verfolgten 60.000 Menschen Schmidts Premiere im Bezahlfernsehen. Am Donnerstag schalteten noch 10.000 Menschen ein.

Rechnet man die Abrufe etwa am iPad sowie die stärkere Verbreitung von HD-Fernsehern bei Sky-Abonnenten in die Statistik ein, erreichte Schmidts Show in der ersten Woche im Pay TV eine Nettoreichweite von 175.000 Menschen, erläuterte ein Sprecher des Senders in München. Hierbei geht es um Zuschauer, die mindestens eine Minute lang einschalteten.

Der Bezahlsender zeigte sich mit dem Start der "Harald Schmidt Show" weiterhin zufrieden. "Die Quote ist für uns nicht entscheidend. Uns geht es um die Qualität und die Kundenzufriedenheit", betonte der Programmchef von Sky Deutschland, Gary Davey. Sky hat bundesweit insgesamt rund 3,1 Millionen Abonnenten. Alle von ihnen können bis zum Jahresende die Harald Schmidt Show sehen, auch wenn sie den Rest des Tages nicht für den Spartenkanal Sky Hits freigeschaltet sind.

ono/DPA / DPA