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Nach Ausstrahlung der fünften Episode "Game of Thrones"-Macher entschuldigen sich für letzte Folge

Die fünfte Episode der derzeit laufenden sechsten Staffel von "Game of Thrones" sorgte für viel Wirbel im Netz. Nun haben sich die Macher der Serie zu Wort gemeldet. Sie entschuldigen sich für die letzte Folge - doch anders, als man denkt.

Vorsicht, Spoiler: Der nachfolgende Text enthält Informationen zu den ersten fünf Episoden der sechsten Staffel der Serie "Game of Thrones". Sollten Sie die Episoden noch nicht gesehen haben und wollen sich das Serien-Erlebnis nicht vermiesen, lesen Sie nicht weiter.

Es war eines der größten Rätsel von "Game of Thrones": Warum kann Hodor, der herzensgute, aber schrankwandgroße Kamerad von Bran Stark, nur seinen Namen sagen? Ist er unterbelichtet, lastet ein Fluch auf ihm - oder ist er in Wirklichkeit ein Pferd, wie einige Fans vermuteten? In der fünften Episode ("The Door") der derzeit laufenden sechsten Staffel wurde das Geheimnis nun endlich gelüftet. Hodor ist die Kurzfassung für das englische "Hold the door", also "Halte das Tor". Jenen Satz sagt Wylis, so der richtige Name von Hodor, nach einer Art Zeitreise von Bran Stark immer und immer wieder, bis er sich zu "Hodor" verkürzt. Am Ende hält Hodor die Tür und damit die Zombie-Armee in Schach, den Einsatz bezahlt er mit seinem Leben.

 "Wir entschuldigen uns für all die Idioten"

Die fünfte Folge ist eine der bestbewerteten Episoden aller Zeiten. Doch der tragische Tod des sympathischen Hodor wühlte viele Zuschauer auf. Nun haben sich die "Game of Thrones"-Macher David Benioff und D.B. Weiss beim Late-Night-Talker Jimmy Kimmel geäußert und sich bei den Fans entschuldigt. Allerdings nicht, weil sie Hodor getötet haben. "Wir töten viele Hauptfiguren", sagt Weiss, der wie sein Kollege auf stapelweise Dollarscheinen sitzt - eine nette Anspielung an den unfassbaren Erfolg der Serie. "Wir haben bislang 739 Hauptfiguren getötet", fällt ihm Benioff ins Wort. 

"Wir entschuldigen uns für all die Idioten, die nun jedesmal 'Hodor' rufen, wenn sie durch eine Tür gehen", sagt Weiss mit bedrückter Miene. Dass sie das nicht ganz ernst meinen, zeigt der folgende Clip, in dem man ein Mann in den Fahrstuhl steigt und ein anderer 'Hodor, Hodor' ruft, damit dieser die Lichtschranke blockiert und so die Tür offenhält.

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Hodor überflutet das Netz

Damit hat er nicht ganz Unrecht: Seit der Ausstrahlung kursieren im Netz Dutzende Anspielungen auf die neue Bedeutung von Hodor. So klebte jemand ein Gesicht von Hodor neben die "Hold Door"-Taste in einem Fahrstuhl, ein anderer nutzt eine Hodor-Figur als Türstopper, und irgendwo auf der Welt wurde neben eine Tür ein Hodor-Gemälde gehängt, um an seinen tapferen Einsatz gegen die fiesen White Walker zu erinnern.

Eins steht fest: Hodor wird nicht vergessen werden. Dafür sorgt allein schon der Hodor-Türstopper, der mittlerweile erfolgreich auf Kickstarter finanziert wurde.


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