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Ende seiner Talkshow: Günther Jauch wehrt sich gegen Spekulationen

Im November läuft die letzte Sendung von "Günther Jauch" in der ARD - und dann? Lässt er sich anschließend als Redner mieten? Macht er wieder Werbung? Vorläufig nichts dergleichen, sagt sein Management.

Günther Jauch

Wohin weist sein Weg? Günther Jauchs Zukunft nach dem Ende seiner ARD-Talkshow scheint noch offen.

Abschied von der ARD: Nach vier Jahren geht am 29. November der letzte Talk mit Günther Jauch über den Sender. Der 59-Jährige gibt den umkämpften Sendeplatz zurück an seine Vorgängerin Anne Will, 80 Mitarbeiter müssen sich einen neuen Job suchen.

Und Jauch? Was wird aus dem bekanntesten und gleichzeitig beliebtesten Moderator des deutschen Fernsehens? Die Spekulationen darüber schießen bereits ins Kraut: Wird Jauch jetzt wieder Werbegesicht? Bekommt er eine neue Show bei RTL? Lässt er sich für horrende Summen als prominenter Redner für Events mieten?

Laut einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen" ist die letzte Variante auszuschließen: Gegen die Redneragentur, die das behauptete, habe Jauch jedenfalls rechtliche Schritte eingeleitet: "Es existiert weder eine Zusammenarbeit noch überhaupt ein Kontakt mit dieser Firma", so seine Managerin. Auch andere bekannte Redneragenturen sollen Jauch nicht in ihren Karteien führen. Dabei hatte der Moderator vor elf Jahren bereits mehrere Privatveranstaltungen - Feste und Galas - präsentiert, das Wirtschaftsmagazin "Impulse" schätzte seine Gage seinerzeit auf 80.000 Euro.

Comeback als Werbegesicht noch fraglich

Auch Jauchs Comeback als Werbegesicht ist fraglich: Mit dem Start seiner Talkshow hatte Jauch 2011 seine Werbeverträge (Krombacher, Telekom etc.) gekündigt. Ob er in Zukunft wieder Werbung präsentiere, sei "noch offen". Mehrere Angebote liegen ihm allerdings vor.

Als Moderator steht Jauch vorerst exklusiv RTL zur Verfügung: "Wer wird Millionär?",  "Die 2 – Gottschalk & Jauch gegen alle" und "5 gegen Jauch", laufen auch im kommenden Jahr noch weiter. Weitere Programme seien möglich, aber zurzeit nicht geplant.

tim