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Satiriker: Jan Böhmermann wechselt ins ZDF-Hauptprogramm - was wird aus dem "Neo Magazin Royale"?

Gute Nachricht für Fans von Jan Böhmermann: Der Entertainer wechselt 2020 ins ZDF-Hauptprogramm. Die Tage des "Neo Magazin Royale" sind damit gezählt.

Jan Böhmermann in "Neo Magazine Royal"

Jan Böhmermann wird im kommenden Jahr im ZDF auf Sendung gehen.

ZDF

Er hat nie einen Hehl daraus gemacht, dass er ins Hauptprogramm möchte. Jan Böhmermann ist seit 2013 mit seinem "Neo Magazin Royale" auf dem Spartensender ZDF Neo zu sehen. Immer donnerstags nach 22 Uhr, freitags wurde die Sendung dann im ZDF wiederholt. In der Nacht, noch nach der Kultursendung "Aspekte" - was Böhmermann besonders gewurmt hat und Anlass für viele Witze über das Format war.

Doch damit ist Ende des Jahres Schluss. Einem Bericht des "Spiegel" zufolge soll der Satiriker eine eigene Sendung im Hauptprogramm des ZDF bekommen. Das bedeutet das Aus für das "Neo Magazin Royale". Die letzte Folge der Satireshow soll im Dezember ausgestrahlt werden. Böhmermann hat seinen Mitarbeitern laut "Spiegel" das bevorstehende Ende des Formats am Mittwoch unmittelbar im Anschluss an die Aufzeichnung der neuen Folge  mitgeteilt.

Jan Böhmermanns Vertrag wird verlängert

Danach ist geplant, das bisherige Konzept zu überarbeiten. Dabei wird vermutlich nicht alles über den Haufen geworfen. Rubriken wie "Prism is a Dancer" oder die wiederkehrenden Rants zu einem bestimmten Thema wird es vermutlich auch künftig geben. Ändern wird sich allerdings der Titel der Show. Die soll im Herbst 2020 dann erstmalig ausgestrahlt werden. Böhmermanns Vertrag mit dem ZDF soll zum Jahreswechsel verlängert werden. 

Einen konkreten Sendeplatz gibt es indes noch nicht. Böhmermann selbst hat in der Vergangenheit wiederholt mit dem Zeitfenster nach der "heute show" geliebäugelt. Eine denkbare Lösung, der allerdings ein prominentes Format zum Opfer fallen würde: Die von Böhmermann zuletzt so häufig attackierten "Aspekte". Die Sendung kann zwar für sich in Anspruch nehmen, etwas Kultur ins Fernsehen zu bringen, viele Zuschauer erreicht das Format allerdings nicht: Die Quoten sind meist sehr schlecht. 

Quelle: "Spiegel"

che