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Poing: Pumuckls Bett taucht nach 40 Jahren wieder auf – dahinter steckt eine Liebesgeschichte

"Pumuckl versteckt, niemand entdeckt!": Das Originalbett des kleinen rothaarigen Kobolds taucht Jahrzehnte nach den Dreharbeiten wieder auf. Pumuckl ist umgezogen – er schläft jetzt bei den Geyers in Poing. Hinter dem Fund steckt eine wahre Liebesgeschichte.

Pumuckl in einer Hängematte

Auch ein Kobold muss schlafen: Pumuckls Originalbett steht nun bei den Geyers in Poing 

Picture Alliance

Der kleine rothaarige Kobold wohnt jetzt bei den Geyers. Der aus Meister Eders Schreinerwerktsatt bekannte Pumuckl, oder zumindest sein Bettchen, ist schon vor Jahren nach Poing gezogen – auch in eine Werkstatt. Wie die "tz München" berichtet, wurde nun, knapp 40 Jahre nach dem Start der Dreharbeiten von "Meister Eder und sein Pumuckl", das Originalbettchen des Kobolds entdeckt. Es steht in Poing, etwa 20 Kilometer von Meister Eders Werkstatt in München entfernt. Hier, in dem Foto- und Kunstatelier der Geyers, ist Pumuckl zu Hause. Das Holzbettchen, gebaut von Meister Eder selbst, haben die Geyers in eine Ecke ihrer Werkstatt gestellt. Darüber erstreckt sich eine Wand voller Filmklappen von diversen Kino- und Fernsehfilmen – Andenken aus der Fernsehbranche.

Für Bergith und Johannes Geyer, einem Paar, das jahrelang gemeinsam im Filmgeschäft tätig war, ist das Bettchen des frechen Kobolds weitaus mehr als nur ein Sammlerstück. Die beiden haben sich bei den Dreharbeiten der Serie kennengelernt. Mit dem Originalbett heimsten sie ein Erinnerungsstück an die gemeinsame Zeit ein. "Das Bett ist für uns ein Heiligtum", erzählen die beiden der "tz München“.

Meister Eders Werkstatt: Der Ort, an dem sie sich kennenlernten

Bei dem Anblick des Bettchens denken Johannes Geyer, heute Fotograf, und Bergith Geyer, Künstlerin, an die gute alte Zeit zurück. Eine Zeit, in der es die Werkstatt von Meister Eder noch gab. Eine Zeit, in der es den Ort noch gab, an dem sich die beiden kennenlernten. Das war 1978.

Fast 40 Jahre sind vergangen, seit die Dreharbeiten der Serie begonnen haben. Johannes Geyer arbeitete dort als Kameraassistent, Bergith Geyer als Verantwortliche für die Ausstattung. Für beide war es die erste große Aufgabe nach Ausbildung und Studium. Für beide war es der erste große Job. Und für beide war es der Start einer tollen Beziehung.

Als Filmteam "eine große Familie"

"Wir waren damals eine Familie", erzählt Bergith Geyer der "tz München", denn früher bestand das Drehteam aus lediglich zehn Personen. Jeder kannte jeden, alle waren befreundet. Als die Geyers 1983 heirateten, diskutierte man parallel, ob Pumuckl eine Frau bekommen sollte, eine Kobolddame.

Das Bettchen ist heute ein bedeutendes Erinnerungsstück für das Paar. Fast so, als hätte es auch Pumuckl bei sich. Denn damals, vor 40 Jahren, wurden Tricks an eben diesem Bett produziert: Mithilfe von Stiften und Drähten bewegte sich die Bettwäsche, Pumuckl kam später als Zeichnung in die Szene. Nach 52 Folgen wurde die Serie eingestellt, das Haus des Meister Eder aufgelöst, die Requisiten verschenkt. Ausgestrahlt wird sie aber bis heute und auch in den Herzen der Geyers lebt der kleine Kobold weiter. Mit 42 Zentimetern ist das Originalbettchen also ein wahres Stück Filmgeschichte, so die "tz München". Und für die Geyers ein Teil ihrer gemeinsamen Geschichte.  

Quelle: "tz München"

Schlümpfe
gho
Oldtimer gekauft - bei Instandsetzung Unfallschäden entdeckt
Hallo, ich habe mir vor ein paar Wochen einen amerikanischen Oldtimer gekauft - ein Import aus den Staaten, bekam hier eine Vollabnahme und H-Gutachten. Aufgrund der Entfernung konnte ich den Wagen jedoch lediglich auf Fotomaterial besichtigen und auf den Fotos sah er aber sehr gut aus - hatte wenig Laufleistung und wurde auch beim Gespräch mit dem Verkäufer am Telefon mit einem guten Zustand beworben. Nach der Lieferung fielen mir dann sofort 2 Roststellen auf, wo ich mir noch sagte "Hey - das Auto ist 40 Jahre alt - darf es haben, also reparierst du es einfach". Bei der Reparatur stellen sich dann jedoch weitere Roststellen heraus, die sogar zur Demontage der Innenverkleidungen, Kotflügel und Windschutzscheibe führten. Aber Ok - altes Auto. Der Wagen ging daraufhin zum Lackierer und wurde dort weiter behandelt. Dabei kamen dann weitere Mängel zum Vorschein: Die Beifahrertüre wurde bereits im unteren Bereich dick mit Spachtel überzogen - die Unterkante wurde ausgetauscht und von innen nicht versiegelt - das Blech rostete durch. Jedoch war das gesamte untere Türdrittel komplett verbeult - dazu braucht es schon einen recht großen Hammer. Ca. 8mm dicke Spachtelbrocken musste ich abschlagen. An einer Stelle wurde das Blech der Seitenwand bereits ausgetauscht. Durch die schlechte Arbeit waren Blechteile vollständig durchrostet. Auf der anderen Seitenwand hatte der Wagen einen weiteren Treffer kassiert - das Blech war eingedrückt und wurde mit massig Spachtel übergetüncht. Von außen nur anhand sehr schlechtem Lackbildes zu sehen und von innen sind deutlich Schweißpunkte vom Blechzughammer erkennbar. Auch die Seitenscheiben waren stümperhaft montiert. Diese wurden nicht mit Scheibenkleber, sondern einer kaugummiartigen Substanz montiert und fielen bei der Demontage der Zierleisten dem Lackierer bereits entgegen. Laut Verkäufer wurden die Seitenwände zwar überlackiert (was man auch sehen konnte), ein Grund wurde jedoch nicht genannt - angeblich schlechter Lack oder Kratzer. Nun meine Frage: Im Kaufvertrag ist der Wagen wie folgt beschrieben: "Keine Unfallschäden laut Vorbesitzer" "Dem Verkäufer sind auf andere Weise keine Unfallschäden bekannt" Weitere Regelungen gibt es im Kaufvertrag nicht. Durch die Beseitigung der Durchrostungen an den unfachmännisch ausgeführten Blech- und Spachtelarbeiten ist der Preis für die Lackierung deutlich gestiegen. Kann man beim Verkäufer hierfür mitunter Schadensersatz geltend machen? Gekauft wurde das Fahrzeug Mitte Dezember 2018, geliefert in der 2ten KW im Januar. Danke im Voraus für eure Antworten.