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Quoten vom Sonntagabend: Solider Auftakt für Raabs "Absolute Mehrheit"

Günter Jauch und Stefan Raab gaben sich am Sonntag bei den Politshows die Klinke in die Hand. Jauch hatte im Gesamtpublikum die bessere Quote, Raab hatte viel mehr junge Leute unter seinen Zuschauern.

Der Auftakt für Stefan Raabs neue Show ist geglückt: 1,79 Millionen Zuschauer (11,6 Prozent Marktanteil) entschieden sich am Sonntagabend um 22.45 Uhr für seinen neuen, umstrittenen ProSieben-Polittalk mit dem Titel "Absolute Mehrheit". Die Sendung, in der drei Themen kontrovers diskutiert werden sollten, war von Bundestagspräsident Nobert Lammert (CDU) als "absoluter Unfug" bezeichnet worden. CDU-Politikler Peter Altmaier hatte zuvor seine Teilnahme abgesagt.

In der Zielgruppe der für den Münchner Privatsender wichtigen Zuschauer von 14 bis 49 Jahren betrug der Marktanteil sogar 18,3 Prozent und lag damit rund sechs Prozentpunkte über dem Senderschnitt. Wer sich trotz aller Kritik mit der Sendung am Sonntag anfreundete, muss sich noch etwas gedulden: ProSieben wird die nächste Ausgabe von "Absolute Mehrheit" nach Angaben eines Sprechers vom Montag wohl erst 2013 bringen.

Die ARD und das ZDF lagen zeitgleich jedoch etwas besser: Die ARD-"Tagesthemen" kamen um 22.45 Uhr auf 3,06 Millionen Zuschauer (14,7 Prozent) und der ZDF-Krimi "Arne Dahl: Böses Blut" auf 2,94 Millionen (13,8 Prozent). Günther Jauchs Polittalk um 21.45 Uhr verbuchte sogar deutlich mehr Publikum als Raab: 5,54 Millionen Zuschauer (18,9 Prozent) schalteten zum Thema "Was verdient Deutschland? Der Streit um einen gerechten Lohn" ein - beim jüngeren Publikum betrug der Marktanteil jedoch 8,9 Prozent.

Am Hauptabend triumphierte wie gewohnt der ARD-"Tatort": 8,88 Millionen Zuschauer (23,9 Prozent) sahen den zweiten Fall aus Dortmund ("Mein Revier"). Die ZDF-Komödie "Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt" interessierte 6,55 Millionen Zuschauer (17,7 Prozent), die Sat.1-Krimiserie "Navy CIS" 3,20 Millionen (8,6 Prozent), den ProSieben-Film "The Social Network" 2,81 Millionen (8,3 Prozent) und die Vox-Castingshow "X Factor" 1,30 Millionen (3,9 Prozent).

DPA / DPA
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